Bundesliga
Rapid setzt frühen Führungspunkt gegen Tirol im Allianz Stadion
Während der SK Rapid im Allianz Stadion am Freitagabend einen souveränen 3:0‑Sieg gegen die WSG Tirol erzielte, stand das Tiroler Team kurz davor, einen Traumstart zu landen, bevor ein einziger Schuss das Ergebnis veränderte. Die Begegnung war Teil der siebten Runde der Admiral Bundesliga und zog 18.217 Zuschauer an. Foto von Philipp Brem.
Historischer Saisonstart und klarer Sieg
Der SK Rapid feierte damit den besten Saisonstart seit achtundzwanzig Jahren. Im Freitagabend besiegte das Team der Hütteldorfer im Allianz Stadion, gelegen im Hütteldorf, die WSG Tirol mit 3:0 nach einer Halbzeitpause von 1:0. Das Ergebnis wurde in der Admiral Bundesliga erzielt.
Ercan Kara brachte Rapid in der 33. Minute in Führung, indem er nach einer Flanke von Horn per Kopfball traf. Bendeguz Bolla erhöhte in der 67. Minute nach einer Vorlage von Adamsen, und Nikolaus Wurmbrand vollendete das Ergebnis in der 86. Minute.
Unter Trainer Johannes Hoff Thorup sammelte das Team in sieben Spielen 18 Punkte und löste damit vorerst den Titelverteidiger LASK von der Tabellenspitze. LASK spielt erst am Sonntag, bevor es die Führung wieder übernehmen kann.
Die WSG Tirol, derzeit auf dem fünften Tabellenplatz mit acht Punkten, hatte zuvor sieben Punkte aus drei rundenlosen Partien erzielt. Trotz mutigem Auftakt und einer frühen Chance von Moritz Wels blieb bis zur Halbzeit nur ein Schuss auf das Tor.
Kontroverse VAR‑Entscheidung und Ausblick
Vor 18.217 Fans sorgte ein umstrittener Schiedsrichterentscheid für Aufregung, als Referee Harald Lechner das TV‑ konsultierte und die Entscheidung über den Video‑Wall verkündete. Obwohl ein möglicher Elfmeter nicht gegeben wurde, zeigten sich Fans und Clubvertreter verärgert.
Damit markierte Rapid den besten Saisoneinstieg seit 1998, als die Wiener in den ersten sieben Spielen sechs Siege und ein Unentschieden erzielten. Nach sechs Siegen und einer Niederlage geht das Team nun in die dreiwöchige Länderspielpause.
Die Heimtordifferenz der Wiener beträgt nun 15:1, während Torhüter Niklas Hedl sein 200. Pflichtspiel für Rapid absolvierte, ohne gefordert zu werden. Gelbe Karten fielen an Dahl, M. Seidl, Wurmbrand, Horn, D. Gugganig und Boras.