Rapid kehrt nach Wolfsberg‑Sieg wieder auf Spur
Am Samstag kehrte der SK Rapid nach dem bitteren 1:5 in Salzburg wieder auf die Erfolgsstraße zurück, indem er beim WAC mit 3:0 (2:0) die Oberhand gewann. Die beiden Innenverteidiger Serge‑Philippe Raux‑Yao und Nenad Cvetkovic trafen nach Standards und setzten damit den ersten Schritt zur Rückkehr in die Spur.
Frühe Treffer aus Standards
Raux‑Yao brachte in der 13. Minute per Kopfball nach einem Freistoß von Yusuf Demir die Führung ein, während Cvetkovic nur 22 Minuten später per Kopf nach einem Eckball das Ergebnis auf 2:0 ausweitete. Der späte Abschluss von Petter Nosa Dahl in der 83. Minute bescherte Rapid den dritten Treffer und besiegelte den Sieg.
Punktegleichstand mit LASK
Durch die drei Punkte schob sich Rapid, die Hütteldorfer, punktgleich mit dem Tabellenführer LASK auf Rang zwei. Damit teilen sie sich die Führung in der Fußball‑Bundesliga nach sechs Spieltagen, während der Champion‑League‑Teilnehmer LASK weiterhin ungeschlagen bleibt.
Wolfsberger Krise
Der WAC blieb nach dem dritten Rückschlag bereits fünf Ligaspiele sieglos und fiel nach dem Spiel auf Rang zehn zurück. Trainer Thomas Silberberger musste wegen anhaltender Personalmisere, darunter Knieprobleme bei Cheick Diabate und ein Kreuzbandriss bei Nicolas Wimmer, auf Ersatzspieler ausweichen.
Die stark ersatzgeschwächten Wolfsberger mussten zudem auf den Innenverteidiger Raffael Behounek verzichten, weil er wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk ausfiel. Rechtsverteidiger Fabian Wohlmuth musste in der Dreierkette einspringen, während Topstürmer Giacomo Vrioni mit einem Muskelfaserriss für rund zwei Wochen ausfiel.
Im Spiel selbst zeigte WAC‑Torhüter Lukas Gütlbauer trotz einer frühen Kopfballparade von Raux‑Yao keine nennenswerten Chancen. Die Gäste dominierten das Geschehen von Beginn an, was sich in einer höheren Ballbesitzquote und mehreren Torchancen widerspiegelte.
Gelbe Karten wurden an Trainer Silberberger, Verhounig, Fitz, Dahl, Bajlicz, Raux‑Yao und Bolla verteilt, was die hitzige Atmosphäre im Lavanttal‑Arena unterstrich. Der Kontrast zwischen Rapid’s schneller Rückkehr zur Form und Wolfsbergs anhaltender Schwäche verdeutlicht, dass die Hütteldorfer nun wieder im Rennen um die Spitze mitspielen, während die Kärntner noch um das Überleben kämpfen.