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Rapid jagt mit Heimsieg gegen WSG Tirol um Platz an der Tabellenspitze

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Rapid jagt mit Heimsieg gegen WSG Tirol um Platz an der Tabellenspitze

Am Freitag um 19:30 Uhr empfängt der SK Rapid im Allianz Stadion in Hütteldorf, Wien den WSG Tirol. Der Heimsieg, der live auf Sky übertragen wird, könnte den Wiener mit dem sechsten Sieg im siebenten Spiel vorübergehend den ersten Tabellenplatz sichern. Torhüter Niklas Hedl steht dabei vor seinem 200. Pflichtspiel für Rapid.

Rekordstart seit 1998

Mit dem Sieg würden die Grün‑Weißen 18 Punkte aus sieben Spielen erreichen – den besten Saisonstart seit 28 Jahren. 1998 gelang ein Einstieg mit sechs Siegen und einem Unentschieden, was bislang unerreicht blieb. Der Platz an der Tabellenspitze wäre damit gesichert.

Damit könnte Rapid den amtierenden Meister LASK zumindest bis Sonntag von Platz eins verdrängen. LASK führt derzeit die Bundesliga, doch ein voller Erfolg von Rapid würde die Führung kurzfristig umkehren.

Trainer Johannes Hoff Thorup betonte, dass die Statistik großartig sei, aber das Wichtigste sei, drei Punkte zu holen und den eingeschlagenen Kurs beizubehalten. Er verwies auf den Flow, den die Mannschaft im Allianz Stadion mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 12:1 in den Heimspielen gezeigt habe.

In der Vorbereitung lag besonderes Augenmerk auf das Flügelspiel der Tiroler, namentlich Husein Balić und Michael Olakigbe. Thorup erklärte, dass die Spieler auf diese schnellen Außenstürmer aufmerksam gemacht wurden und man bei Bedarf zusätzliche Unterstützung bereitstelle.

Trainer und Schlüsselspieler im Fokus

Rapid hat gegen WSG Tirol bislang nur ein Bundesliga‑Duell verloren – ein 0:3 im Dezember 2020 – und will diese Bilanz wahren. Torhüter Niklas Hedl, der sein 200. Pflichtspiel erreicht, sagte: „Es war einst mein Ziel, hier ein Spiel zu bestreiten. Dass es jetzt 200 sind, macht mich extrem stolz.“ Er fügte hinzu, dass die aktuelle Form gut sei, aber das Team nicht nachlassen wolle.

Der WSG reist mit Selbstvertrauen an, nachdem sie aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt haben. Sie gewannen auswärts mit 4:0 gegen Austria Lustenau und 1:0 gegen Austria Wien, was Trainer Philipp Semlic als passende Richtung bezeichnete.

Gegen Hartberg zeigte die Wattener Kampfgeist, indem sie nach einem 0:2‑Rückstand 2:2 erzielten. Semlic analysierte, dass man in der ersten Hälfte zu schnell auf Selbstzufriedenheit gesetzt habe und ein paar Prozentpunkte in der Aggressivität gefehlt hätten.

Die Bundesliga führt für dieses Spiel ein neues VAR‑Transparenzsystem ein: Schiedsrichter Harald Lechner wird Entscheidungen über die Stadion‑Lautsprecher begründen und die VAR‑Bilder auf einer Video‑Wall zeigen.

Die Aufstellung von Rapid lautet: Hedl – Horn, Cvetkovic, Raux‑Yao, Bolla – M. Seidl, Bajlicz – M. Haidara, Y. Demir, Dahl – Adamsen; verletzt sind Schöller, Marcelin, Ndzie, Nunoo und Vincze. WSG Tirol stellt Hamzic – Murray, Boras, D. Gugganig, Oswald – Taferner, Striednig – Balić, Goiginger, Olakigbe – Baden Frederiksen, während Butler nach Kreuzbandriss ausfällt.

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