Bundesliga
Rapid jagt mit Heimsieg die Tabellenspitze und besten Start seit 1998
SK Rapid Wien empfängt am Freitag um 19:30 Uhr im Allianz Stadion die WSG Tirol zum Auftakt der siebten Runde der Admiral Bundesliga. Mit einem Sieg will Rapid die Tabellenspitze übernehmen, LASK bis Sonntag verdrängen und den besten Saisonstart seit 1998 erreichen.
Punktestand und historischer Vergleich
Ein Heimsieg würde Rapid auf den ersten Platz bringen und 18 Punkte aus sieben Spielen einfahren – ein Ergebnis, das die Siegen seit 1998 übertrifft. Im Jahr 1998 begann die Mannschaft mit sechs Siegen und einem Unentschieden. Damit würde die aktuelle Bilanz die Rekordmarke von 1998 übertreffen.
Trainer Johannes Hoff Thorup betonte: „Diese Statistik ist großartig, wenn wir sie erreichen. Am wichtigsten ist, dass wir drei Punkte holen und den eingeschlagenen Kurs beibehalten.“ Er versicherte, dass das Team alles tun werde, um im Flow zu bleiben.
Im Allianz Stadion hat Rapid bislang drei Siege erzielt und dabei 12:1 Tore erzielt. In der Vorbereitung richtete das Trainerteam besonderes Augenmerk auf das Flügelspiel der Tiroler, namentlich die schnellen Außenspieler Husein Balic und Michael Olakigbe. Thorup erklärte, dass die Spieler darauf aufmerksam gemacht wurden, wo zusätzliche Unterstützung nötig sein könnte.
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Rapid hat in der Bundesliga nur ein Spiel gegen die WSG verloren – ein 0:3 im Dezember 2020. Torhüter Niklas Hedl feiert am Freitag sein 200. Pflichtspiel für die Grün‑Weißen und sagte: „Es war einst mein Ziel, hier zu spielen. Dass es jetzt 200 sind, macht mich extrem stolz.“ Er fügte hinzu, dass die aktuelle Form gut sei, aber das Team nicht nachlassen dürfe.
Die WSG reist ebenfalls mit Selbstvertrauen an, nachdem sie aus den letzten drei Spielen sieben Punkte gesammelt hat. Auswärts gewann die Wattener zweimal mit 4:0 gegen Austria Lustenau und 1:0 gegen Austria Wien. Trainer Philipp Semlic kommentierte: „Unser Weg führt in die richtige Richtung.“
Rapid zeigte zuletzt Comebackqualitäten, als es nach einem 0:2 Rückstand gegen TSV Egger Glas Hartberg 2:2 ausglich. Semlic analysierte: „Wir haben gesehen, wie schnell es gehen kann, wenn wir uns auf das Spiel verlassen. In der ersten Hälfte fehlten uns ein paar Prozentpunkte in der Aggressivität.“
VAR‑Transparenz im Stadion
Mit dem Spiel in Hütteldorf führt die Bundesliga ein neues Transparenz‑Projekt für den Video‑Assistant‑Referee ein. Schiedsrichter Harald Lechner erklärt Entscheidungen künftig per Headset über die Stadionlautsprecher, während die VAR‑Bilder auf einer Videowand zu sehen sind. Bundesliga‑Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer betonte: „Wir wollen Entscheidungen für die Fans so nachvollziehbar wie möglich machen.“ Weitere Spiele, darunter GAK gegen Austria Wien und Red Bull Salzburg gegen Sturm Graz, erhalten dieselbe Ausstattung, und die Einführung wird bis Ende Oktober schrittweise ausgerollt. Der Beitrag wurde von Stefan Adelsberger verfasst.