Bundesliga
Rapid in topform, Austria im Tief – Frühe Tops der Bundesliga
Nach sieben Spieltagen glänzt Rapid mit 18 Punkten und 21 Treffern, während Austria nur sieben Punkte sammelt und nach einem späten Sieg gegen Lustenau im Tief steckt – ein klarer Kontrast zwischen den frühen Tops und den ersten Flops der österreichischen Bundesliga.
Rapid hat nach sieben Spieltagen 18 Punkte gesammelt und dabei 21 Tore erzielt, was die beste Offensive der Liga bedeutet. Die Defensive funktioniert gut, abgesehen von einer 1:5‑Niederlage gegen Salzburg. Trainer Johannes Hoff Thorup scheint dieses Mal die Balance gefunden zu haben, während das Team spielerisch stärker und stabiler wirkt.
Austria kämpft um Punkte
Austria liegt mit nur sieben Punkten auf dem Tabellenende und musste gegen Austria Lustenau erst in der Schlussphase das Ergebnis drehen. Gegen den GAK rettete das Team in der Schlussphase den einzigen Punkt. Trainer Stephan Helm bezeichnete die Leistung am Samstag als „Mentalitätsleistung“ und betonte, dass nach der langen Länderspielpause vor allem die Mentalität entscheidend sei.
Spieltag 6: 24 Tore in neun Spielen der 2. Bundesliga, drei Ergebnisse 1-1
Salzburgs stabile Abwehr
Salzburg steht mit 17 Punkten direkt hinter Rapid und gilt dank einer bislang nur vier Gegentoren in sieben Spielen als defensiver Spitzenreiter. Die Abwehrkette besteht aus den Neuzugängen Nikolas Veratschnig, Kevin Boma, Valentin Zabransky und Dominik Schmid, die noch keine Niederlage in der Bundesliga erlebt haben. Offensiv haben Haris Tabakovic und Karim Konaté bereits vier Treffer beigesteuert, wobei Tabakovic „voll eingeschlagen“ sei.
Sturm Graz und die Offensivprobleme
Sturm Graz hat bislang acht Tore erzielt, dafür jedoch neun Gegentreffer erhalten, was zu einem negativen Torverhältnis führt. Verteidiger Joshua Quarshie kritisierte die Situation mit den Worten: „Es ist halt das Scheiß‑Sprichwort: Wenn man sie vorne nicht macht, kriegt man sie hinten.“ Die Hoffnungen ruhen auf Otar Kiteishvili, der verletzungsbedingt nur eingeschränkt spielen kann, und auf Neuzugang Oumar Diakite, der nach einem schnellen Treffer gegen LASK auf seinen ersten Start wartet.
Die aktuelle internationale Spielpause, die mit Abstand die längste aller Zeiten ist, bietet allen Vereinen Zeit, die Formkurven zu analysieren und gezielt zu korrigieren. Rapid will die Spitzenposition verteidigen, während Austria und Sturm die Chance nutzen wollen, nach dem Rückschlag wieder aufzusteigen.