Bundesliga
Rapid gewinnt souverän beim WAC und kehrt zur Erfolgsstraße zurück
Im Lavanttal‑Stadion behielt die Hütteldorfer am Samstag beim WAC die Oberhand und gewann mit 3:0 (2:0). Der Sieg im sechsten Spiel der Admiral Bundesliga brachte den SK Rapid nach dem bitteren 1:5 in Salzburg wieder auf die Erfolgsstraße. James Doak berichtete für die Bundesliga.
Schneller Sieg dank Standardsituationen
Mit Serge-Philippe Raux‑Yao (13.) und Nenad Cvetkovic (35.) sorgten zwei Rapid‑Abwehrspieler per Kopf nach Standardsituationen schon vor der Pause für die Vorentscheidung. Petter Nosa Dahl (82.) traf spät zum Schluss. Nach dem frühen Treffer dominierte Rapid das Spiel, während die Kärntner kaum gefährlich wurden.
Die Wiener kontrollierten von Beginn an das Geschehen, doch erst nach dem zweiten Treffer kam ein klarer Schuss von Yusuf Demir, der leicht abgefälscht wurde. Ein nachfolgender Eckball führte zu Bendeguz Bolla, der den Ball zur Mitte spielte, wo Cvetkovic erneut per Kopf traf. Insgesamt verzeichneten die Gäste nur drei Schüsse, was die wenigen Highlights unterstreicht.
WAC kämpft mit Personalmangel
Der WAC sieht sich früh in der Saison mit einer Personalmisere in der Abwehr konfrontiert. Nach Cheick Diabate (Knieprobleme) und Nicolas Wimmer (Kreuzbandriss) musste Raffael Behounek wegen eines Bänderrisses im Knöchel aussetzen, sodass Fabian Wohlmuth als Rechtsverteidiger in der Dreierkette einspringen musste. Auch im Sturm fehlte Topstürmer Giacomo Vrioni, der mit einem Muskelfaserriss rund zwei Wochen pausieren muss.
Durch die dritte Niederlage ist der WAC bereits fünf Ligaspiele sieglos. Trainer Thomas Silberberger musste das Team mit weiter fünf Zählern auf Rang zehn zurückziehen; nur Wiener Austria und Altach haben weniger Punkte in der Tabelle.
Nach dem Sieg zogen Rapid und WAC vorerst nach Punkten mit dem makellosen Tabellenführer LASK gleich. Die Punkteausbeute hält Rapid in der Spitzengruppe, während die Tabellenführung von LASK unverändert bleibt.
Der Champions‑League‑Teilnehmer Rapid ist zum Abschluss der sechsten Runde am Sonntag noch im Schlager bei Sturm Graz zu Gast. Dort wird er als Gast das Spiel gegen den Sturm antreten und die Saison weiter vorantreiben.
In der Aufstellung standen für den WAC Gütlbauer, Wohlmuth, Piesinger, Kitz, Schwarz, Sulzner, Agyemang, Renner, Mamageishvili, Fitz und Verhounig. Rapid setzte auf Hedl, Roka, Cvetkovic, Raux‑Yao, Bolla, Bajlicz, Seidl, Haidara, Demir, Dahl und Adamsen. Gelbe Karten gab es für Trainer Silberberger, Verhounig, Fitz, Dahl, Bajlicz, Raux‑Yao und Bolla.
Nach dem bitteren 1:5 in Salzburg hat Rapid die Erfolgsstraße wieder gefunden. Der Sieg beim WAC festigt die Position im Admiral Bundesliga‑Tabellenführer‑Rennen und gibt dem Team neue Zuversicht für die kommenden Spiele.