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Rangnicks Joker-Strategie hält Österreich nach Personalproblemen auf Kurs

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Rangnicks Joker-Strategie hält Österreich nach Personalproblemen auf Kurs

Im kalten Dublin‑Stadion zeigte das ÖFB‑Team trotz fehlender Stammspieler und einer Gelb‑Sperre für Kevin Danso, dass Joker‑Einsätze das Spiel drehen können – das 2:2 gegen Irland endete mit einem hart erkämpften Punkt.

Personelle Engpässe und erste Siege

Marko Arnautovic hat seine Teamkarriere beendet, während David Alaba und Marcel Sabitzer von Beginn an nicht zum Einsatz kamen. Ralf Rangnick betont, dass er nicht die ideale Personalsituation hat, die sich ein Teamchef wünscht.

Konrad Laimer kam erst nach den ersten beiden Siegen zum Einsatz, doch Paul Wanner, Nikolas Veratschnig und Sascha Horvath mussten nach den Partien verletzt das Feld verlassen. Die frühen Erfolge zeigen, dass die Tiefe des Kaders bereits wirkt.

Joker bestimmen das Spiel gegen Kosovo

Im Auftakt in Linz bestritt Österreich einen 3:1‑Sieg gegen Israel. Sasa Kalajdzic kam in der 37. Minute für Michael Gregoritsch ins Spiel, bereitete das 2:1‑Tor von Mwene vor und erhielt später einen Pass von Christoph Lang, der das Finale bescherte.

Im zweiten Länderspiel, das in Wien stattfand, führte ein frühes 2:0 zur Halbzeit gegen Kosovo das Team in die Führung. Carney Chukwuemeka kam in der 58. Minute, traf drei Minuten später und half, das Endergebnis von 3:0 zu sichern. Wöber ersetzte Affengruber in der Abwehr, Laimer brachte mehr Tempo nach vorne, und Gregoritsch unterstützte Kalajdzic gegen die irischen Innenverteidiger.

Reflexion und Ausblick

Der vierte Joker, Alexander Prass, brachte über die linke Seite Tempo, erzielte den Anschlusstreffer und bereitete den Freistoß, den Gregoritsch zum Ausgleich verwandelte. Prass hätte sogar das Siegtor erzielen können, was die Vielseitigkeit der Joker unterstreicht.

Rangnick erklärte nach dem 2:2 gegen Irland: „Am Schluss hatten die Iren Mühe, das Tempo mitzugehen.“ Irlands Teamchef Heimir Hallgrímsson stimmte zu: „Wir waren besser in der ersten Hälfte, die Österreicher in der zweiten.“

Philipp Lienhart kritisierte die Anfangsphase: „Ich glaube, dass da ganz vieles nicht gestimmt hat – beim Anlaufen immer einen Schritt zu spät, keine Ballsicherheit, keine Zielstrebigkeit, nicht in die Zweikämpfe gekommen.“

Nach dem Dublin‑Aufenthalt flog das Team per Charter nach Prishtina, wo am Sonntag das nächste Spiel gegen Kosovo geplant ist. Rangnick betont, dass die Rolle der Joker für den bevorstehenden Auswärtsspiel entscheidend bleibt.

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