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Rangers' Defensivprobleme treten zutage, als Manny Fernandez in Polen ausrutscht.

Von 4AllFootball ·
Rangers' Defensivprobleme treten zutage, als Manny Fernandez in Polen ausrutscht.

Die Chorten Arena im Nordosten Polens war ein Meer aus nervöser Erwartung, als 1.027 Rangers-Fans Jagiellonia Bialystok den schottischen Gegner auswärts sahen. Der 1,93 m große Manny Fernandez, ein Verteidiger, der für seine Schnelligkeit und Körperlichkeit gelobt wird, fiel in der Menge auf, seine Statur ein krasser Gegensatz zum kühlen Abend.

Von JOHN MCGARRY, SCHOTTISCHER CHEF‑SPORT‑FEATURE‑AUTOR. Veröffentlicht: 20:25 BST, 6. August 2026 | Aktualisiert: 20:34 BST, 6. August 2026.

Fernandez' Größe und Athletik haben lange darauf hingedeutet, dass er ein Top‑Verteidiger sein könnte, doch die Rangers-Perspektive weist jetzt auf ein fehlendes Puzzleteil – seine Einstellung – hin. Die eigene Analyse des Clubs beschreibt dieses Defizit als den entscheidenden Teil des derzeit fehlenden Puzzles.

Am vergangenen Freitag im Tannadice schlenderte Fernandez zurück über das Feld, als Dundee United traf, ein Tor, das Derek McInnes‘ Mannschaft zwei Punkte kostete. In Polen wankte seine Einstellung erneut; zweimal innerhalb von acht Minuten missinterpretierte er eine tiefe Flanke, trug zu einem Eigentor bei und rutschte dann beim Verteidigen einer zweiten Flanke, wodurch die Polen ihren Vorsprung verdoppelten.

Im April wurden Gerüchte laut, die den 24‑Jährigen mit einem Wechsel zu Arsenal oder West Ham in Verbindung brachten, doch seine jüngsten Leistungen haben wenig überzeugt. Der ehemalige Ibrox‑Mittelfeldspieler Andy Halliday sprach später über Personen im Club, die scheinbar zögern zu verteidigen, ohne jemanden namentlich zu nennen.

Im Alter von 24 Jahren scheint Fernandez nicht verstanden zu haben, dass Einsatz und Einstellung für volle 90‑plus Minuten unverhandelbar sind, und McInnes sei Berichten zufolge müde davon, das Thema immer wieder anzusprechen.

Thelo Aasgaard, einst als „der Mann“ auf der Tayside gefeiert, sank auf das Niveau der letzten Saison zurück, während Dan Neil und Tochi Chukwuani sich nicht genug durchsetzen konnten, um in der Rückrunde zu starten. Im Gegensatz dazu beeindruckte Findlay Curtis von der Bank, und die Rückkehr von Nico Raskin zur Halbzeit hob die Moral des Teams.

Rangers-Fans zählten in der Arena nur 1.027, ein bescheidener Andrang für das, was viele als den ersten von vielen Auslandsabenteuern erhofft hatten. McInnes reagierte, indem er fünf Änderungen vornahm: Der Neuling Daisuke Yokota kam aus Hannover, Ross McCrorie ersetzte den verletzten Ben Godfrey, Neil und Chukwuani wurden ins Mittelfeld eingebracht, und Youssef Chermiti wurde beauftragt, die Spitze zu übernehmen.

McInnes erkannte Jagiellonias schmale Formation und wies seine Außenspieler an, die Flügel zu öffnen. Innerhalb von vier Minuten brachte Tuur Rommens eine Flanke ein, die Guilherme Montoia in Panik versetzte und zu einem Eigentor führte. Später führte Fernandez‘ zu früh gezogener Grätsche dazu, dass der Ball ins eigene Netz ging, und ein zweites polnisches Tor folgte, nachdem er bei einem entscheidenden Defensivmoment den Halt verlor.

Die Niederlage unterstreicht eine tiefere Defensivkrise bei den Rangers, wobei Fernandez‘ wiederholte Fehltritte ein Symbol für breitere Einstellungsprobleme sind, die die Europa‑League‑Ambitionen des Clubs gefährden könnten.

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