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Bundesliga

Ramon Vega fordert Infantino heraus – Reformversprechen im Machtkampf

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Ramon Vega fordert Infantino heraus – Reformversprechen im Machtkampf

Der 55‑jährige Schweizer Ramon Vega tritt öffentlich gegen den langjährigen FIFA‑Chef Gianni Infantino an und verspricht fundamentale Reformen, während Infantino trotz wachsender Kritik seine vierte Amtszeit anstrebt. Die Ankündigung erfolgte am 08.10.2026 und markiert ein zweites Mal, dass Vega sich als möglicher Kandidat ins Spiel bringt.

Vega, ein ehemaliger Nationalspieler, sammelte in seiner Laufbahn 387 Einsätze, erzielte 36 Tore und gab drei Vorlagen als Innenverteidiger. Seine Erfahrung im internationalen Fußball soll ihm Glaubwürdigkeit im anstehenden Machtkampf verleihen.

Bereits 2019 erwog er eine Kandidatur bei Infinitos Wiederwahl, scheiterte jedoch an fehlenden Unterstützerschreiben von mindestens fünf FIFA‑Mitgliedsverbänden und dem Nachweis von Aktivitäten in mindestens zwei der letzten fünf Jahre. Diese Voraussetzungen muss er nun erfüllen, um offiziell antreten zu können.

Politische Front in Europa

Am kommenden Donnerstag treffen sich die Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA‑Mitgliedsverbände in Berlin, um die Front gegen Infantino zu diskutieren. Der Deutsche Fußball‑Bund hat sich deutlich gegen den FIFA‑Chef gestellt, und zahlreiche europäische Verbände haben ihr Vertrauen zurückgezogen.

Infantino, seit 2016 im Amt, geriet nach einem gescheiterten Versuch, die WM‑Rechte extern zu vermarkten, massiv unter Druck. Sein Führungsstil wird scharf kritisiert, doch er bot kürzlich Gespräche über mögliche Reformen an, um die wachsende Opposition zu beruhigen.

Wahl, Kandidaten und asiatischer Widerstand

Der nächste FIFA‑Kongress im März 2027 in Rabat, Marokko, soll über die Wahl entscheiden; Infantino strebt dort eine vierte Amtszeit an. Bis zum 18. November hat die Opposition, zu der zahlreiche Verbände aus Nord‑ und Mittelamerika sowie Teile Asiens zählen, Zeit, ein Mal einen Gegenkandidaten zu benennen.

Als mögliche Gegner werden der Kanadier Victor Montagliani, Präsident der CONCACAF, sowie Aleksander Ceferin und Nasser Al‑Khelaïfi genannt, die jedoch jede Kandidatur öffentlich verwiesen haben. In Asien scheint die einstige Front zu bröckeln, da 22 arabische Verbände, darunter zwölf aus Asien, ihre Unterstützung für Infantino erklärt haben.

Ein Brief des FIFA‑Vizepräsidenten Scheich Salman bin Ebrahim Al‑Khalifa an Infantino schlägt eine interne Arbeitsgruppe vor, um die bestehenden Governance‑Strukturen zu stärken, ohne das System grundlegend zu verändern. Der Brief wurde zuerst von The Athletic berichtet.

Die Ankündigung erschien auf einer Plattform, die News, Transfers, Community, Gaming, Support, Premium Service und Video‑Inhalte bündelt und täglich Neueste Gerüchte sowie Alle Foren‑Beiträge veröffentlicht. Dort finden sich zudem Marktwert‑Analyse, Vereinsforen zur Bundesliga und weitere Sportwetten‑Informationen.

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