Bundesliga
Ralf Kettemanns Eskapaden machen ihn zum unterhaltsamsten Trainer der Bundesliga

Gestern im Paderborn-Stadion lief Ralf Kettemann die Seitenlinie entlang, seine Stimme so scharf wie ein Stromberg‑Punch‑Line, während seine Mannschaft HSV mit 1:0 dank eines späten Treffers des Ersatzspielers Rayan Philippe knapp besiegte. Die Bundesliga erlebte ein weiteres Kapitel der unermüdlichen, witzigen Präsenz des Trainers.
Kettemanns ruhige, lockere Art verbirgt eine unermüdliche Präsenz auf dem Platz. Seine von Stromberg inspirierten One‑Liner sind zu einem Markenzeichen des Trainerzirkus der Bundesliga geworden.
Stromberg‑style Geplänkel auf der Bank
Auf die Frage, warum man ihn fast nie sitzend oder stillstehend während eines Spiels sieht, antwortete Kettemann: „So ist das einfach, ich lebe und atme es. Ich würde liebend gern selbst dort spielen, aber leider darf ich das nicht mehr – na ja, eigentlich darf ich, ich bin nur nicht gut genug.“
Stimmlicher Zusammenstoß mit dem Schiedsrichter
Als man ihn nach der emotionalen Intensität des Tages befragte, gab der Trainer zu, er sei kurz davor, eine Gelbe Karte zu erhalten. „Übersetzung: kurz davor, eine Gelbe Karte zu bekommen. Ja, das stimmt, das muss ich zugeben. Ich habe ein paar Dinge anders gesehen, aber das ist kein großes Problem.“ Sein hitziger Streit mit dem Schiedsrichter verstärkte seine stimmliche Präsenz an der Seitenlinie.
Kettemanns Mischung aus unermüdlicher Energie und witzigem Kommentar unterhält die Fans und verleiht der Bundesliga eine unverwechselbare Persönlichkeit. Seine liebenswerte Art mit Worten wird allgemein als Aufwertung der Attraktivität der Liga angesehen.