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Rafael Leaos Preissprung in der Türkei löst Chelseas frühen Zugriff aus
Chelsea haben eine frühe Verpflichtungsjagd auf den Stürmer von AC Milan, Rafael Leão, gestartet, dessen türkische Preisvorstellung stark gestiegen ist, da der portugiesische Nationalspieler dem Ende eines Vertrags näher rückt, der bis Juni 2028 läuft und ein Gehalt von 5,5 Millionen Euro pro Saison fordert.
AC Milan ist bereit, Leão abzugeben, nachdem der Verein signalisiert hat, keinen Vertrag mit ihm bis Juni 2028 zu verlängern, was den Klub mit einer kostspieligen Gehaltslast und einer schwindenden Rolle zurücklässt, die nun einen Ersatz im Kader erfordert.
Der reduzierte Einsatz des Stürmers zeigte sich deutlich, als er am 26. April im San Siro zum Serie‑A‑Duell gegen Juventus aufwärmte und später nach seiner Auswechslung im Spiel am 10. Mai gegen Atalanta im selben Stadion enttäuscht das Feld verließ.
Der portugiesische Nationalspieler sagte vor der WM mehreren Interviewern, dass seine Zeit im San Siro vorbei sei und er für eine neue Herausforderung bereit sei, womit er seinen Wunsch bestätigte, AC Milan zu verlassen.
Leão hatte zuvor den Wunsch geäußert, in die Premier League zu wechseln, doch Manchester United und Aston Villa zeigten wenig Interesse, während Chelsea nun ein frühes Angebot unterbreitet hat und damit der erste Premier‑League‑Club ist, der über reine Spekulationen hinausgeht.
Er hat finanzielle Konditionen mit den türkischen Giganten Galatasaray und Fenerbahçe ausgehandelt; sein aktuelles Gehalt bei Milan beträgt 5,5 Millionen Euro pro Saison zuzüglich leistungsabhängiger Boni, und die türkischen Vereine könnten diesen Betrag fast verdoppeln, um seinen Erwartungen zu entsprechen.
Leão sagt, er werde einen Wechsel nach Türkei nur in Betracht ziehen, wenn das Gehalt hoch genug sei, um ihn zu überzeugen, und räumt ein, nach wenigen Interessenten kaum Optionen zu haben, wobei er die Gehaltsdifferenz als entscheidenden Faktor erkennt.
Da sein Vertrag im Juni ausläuft und Milan verkaufsbereit ist, erscheint ein Wechsel in die Türkei plausibel, sofern das finanzielle Paket seinen Forderungen entspricht, während Chelseas frühe Anfrage eine weitere Dimension in die laufenden Verhandlungen bringt.