LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen

DACH
Britische Inseln
Iberia
Scandinavië
Balkan
Baltische Staten
Centraal en Oost-Europa
Mediterraan
Benelux
Andere Länder


ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

WM

Privatisierung der WM: Gianni Infantinos eigensinniger Plan erschüttert Verbündete

Von 4AllFootball ·
Privatisierung der WM: Gianni Infantinos eigensinniger Plan erschüttert Verbündete

In einem gedämpften Flur des Waldorf‑Astoria flüsterten hochrangige Fußballfunktionäre, während Gianni Infantino ein skurriles Konzept zur Privatisierung der Weltmeisterschaft enthüllte – ein Plan, der seit über einem Jahr in Arbeit ist und seine Ursprünge im Club‑Weltmeisterschaft des Vorjahres in den USA hat. Die Enthüllung, die am Wochenende des WM‑Finales erfolgte, bereitete den Boden für einen Sturm der Kontroversen.

Laut Insidern war das Projekt so geheim, dass selbst Infantinos engster Kreis und die engsten Berater bei der FIFA nichts davon wussten, eine Geheimhaltung, die wichtige Verbündete wie die Asian Football Confederation verärgert hat. Das Fehlen einer internen Unterrichtung ließ die Konföderation sich außen vor fühlen bei einer Entscheidung, die den globalen Fußball neu gestalten könnte.

Viele Beobachter vermuten, dass der Plan mit finanziellen Interessen der erweiterten Donald‑Trump‑Familie verknüpft ist, eine Verbindung, die die Nähe des Geschäftsmannes Josh Kushner erklärt. Diese angebliche Verknüpfung hat dem bereits umstrittenen Vorschlag eine politische Dimension verliehen.

Das Vorhaben wird als ein „unilaterales Infantino‑Projekt“ bezeichnet, wobei einige Fußballadministratoren den FIFA‑Präsidenten des „Abschweifens“ beschuldigen. Diese Worte spiegeln die verblüffte und wütende Reaktion von Funktionären wider, die zuvor versucht hatten, politisch pragmatisch gegenüber Infantino zu bleiben.

Quellen aus höheren Ebenen vermerken, dass eine große Zahl von Personen an dem Plan arbeitet und dass viel Geld dahintersteht, wobei die ersten Details über die Finanzwelt durchsickerten. Am Vorabend des Spanien‑Argentinien‑Spiels gab es sogar die Erwartung einer großen Ankündigung, doch Infantino schwieg, als er im MetLife Stadium in die Bresche gestellt wurde.

Die UEFA gelang es, konkrete Details zu sammeln und andere Mitglieder des FIFA‑Rates zu informieren, nachdem das Gerede in der Finanzgemeinschaft sich verbreitet hatte. Die Veröffentlichung des Plans in der Times an einem Dienstagnachmittag zwang die FIFA zu einer überstürzten Ankündigung, obwohl das Projekt noch erhebliche Arbeit erfordert und Infantino es mit keinem Ratsmitglied besprochen hatte.

Deutschlands Bernd Neuendorf äußerte öffentlich die Empörung vieler Funktionäre, die vom Plan über die Medien erfuhren, und hob Infantinos Umgehung üblicher Protokolle hervor. Die Ratsmitglieder fordern nun Antworten darauf, wie die Entscheidung getroffen wurde, wer die bevorzugten Finanzpartner sind und wer Infantino das Mandat erteilt hat.

Dieser Plan wirft grundlegende Fragen zur Governance auf, da Infantino seine Rolle im Sinne einer „treuhänderischen Verantwortung“ darstellt, obwohl die FIFA eine gemeinnützige Organisation ist. Europäische Vereine sind erstaunt, dass ihr Memorandum of Understanding offenbar umgangen wurde, ein Schritt, der eine komplette Neuverhandlung der Spielerbereitstellung erfordern könnte und auf einen Wandel hin zu einer Governance per Dekret hindeutet, der die Zukunft der WM 2026 potenziell neu gestaltet.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln