Premier League
Premier League: Manchester City legt finanzskandal‑Einspruch ein
Manchester City, der englische Rekordmeister, hat gegen das Urteil der Premier League Einspruch eingelegt. Die unabhängige Kommission hatte den Klub in allen 115 Anklagepunkten wegen Finanzverstößen für schuldig befunden. Das Etihad Stadium steht nun im Fokus möglicher harter Strafen. Ein möglicher Fall von Aberkennung mehrerer Titel oder Zwangsabstieg wird nun geprüft.
Klub wehrt sich mit deutlicher Stellungnahme
In einer offiziellen Stellungnahme wies Manchester City die Vorwürfe der Premier League entschieden zurück. Der Verein erklärte, er vertrete nachdrücklich die Auffassung, dass die Stellungnahme aus rechtlichen, grundsätzlichen und tatsächlichen Gründen erhebliche Fehler enthalte. „Der Verein weist die von der Premier League erhobenen Vorwürfe zurück“, heißt es im Text.
Die Skyblues betonten, dass eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise vorliege, die ihre Position stütze. Die Ermittlungen beziehen sich auf Verstöße zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18. Das Verfahren der Premier League läuft seit 2023.
Durch den fristgerecht eingereichten Einspruch könnte das Verfahren erneut mehrere Monate in Anspruch nehmen, bevor ein endgültiges Strafmaß oder ein Freispruch verkündet wird. Der Ausgang bleibt damit offen und wird die Zukunft des Rekordmeisters entscheidend beeinflussen.
Im schlimmsten Fall drohen dem Klub die Aberkennung mehrerer Meistertitel oder ein erzwungener Abstieg in die zweite Liga. Solche Sanktionen würden die sportliche Bilanz des Rekordmeisters nachhaltig prägen.