Bundesliga
Prass' rote Karte trübt hoffenheims 1.000. tor im Sieg

Im Rhein-Neckar-Stadion herrschte am Sonntag ein nervenaufreibendes Flair, als die TSG Hoffenheim in der siebenten Bundesliga‑Runde Bayer Leverkusen mit 3:0 bezwang und zugleich das 1.000. Bundesliga‑Tor des Vereins feierte, das Andrej Kramaric, Alexander Prass und Max Moerstedt erzielten. Das Team von Coach Christian Ilzer zeigte dabei eine dominante Leistung.
Kontroverse um Prass' Gelb‑Rote Karte
Kurz nach dem dritten Treffer sah Alexander Prass die Gelb‑Rote Karte, weil er beim Jubel sein Trikot auszog. Der Schiedsrichter zeigte ihm das zweite Gelb, das automatisch zur Roten führte. Prass musste das Spielfeld verlassen.
Der Joker des Tages war Andrej Kramaric, der in der 79. Minute aus einem verwandelten Foulelfmeter traf. Sein Treffer brachte die Hoffenheimer in Führung und ließ die Fans jubeln.
In der Schlussphase kam es zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen Max Moerstedt und Bayer Leverkusens Loic Bade am Mittelkreis. Beide lagen minutenlang am Boden, wobei Bade auf einer Trage vom Platz getragen wurde. Trotz des Aufpralls setzte Moerstedt den Schlusspunkt in der Nachspielzeit.
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Ein ungewöhnlicher Vorfall betraf den Referee Daniel Siebert, der nach 45 Minuten wegen einer Verletzung durch Robert Hartmann ersetzt wurde. Die Unterbrechung war die einzige personelle Veränderung im Spiel.
Die Werkself blieb, wie ihr Stürmer Schick, bislang in dieser Bundesliga‑Saison torlos – ein erstes Mal für beide. Das Fehlen von Toren bei den Offensivkräften wurde durch die späten Treffer kompensiert.
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Mit dem Sieg kletterte die TSG Hoffenheim auf den zehnten Tabellenplatz. Bayer Leverkusen verblieb nach seiner zweiten Niederlage auf dem vierten Rang.