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WM

Portugal auf Kollisionskurs mit Messi und Ronaldo nach Kolumbien-Pattsituation

🇵🇹
Portugal gelang am Samstagabend gegen Kolumbien ein 0:0, wodurch die Europäer in Gruppe K auf den zweiten Platz verwiesen wurden. Damit stehen sie im K.-o.-Ausscheidungssystem auf der gegenüberliegenden Seite von Argentinien und die Hoffnung auf ein Duell zwischen Messi und Ronaldo vor dem Finale ist dahin. In der ersten Hälfte der Gruppenphase startete Portugal mit einem torlosen Remis gegen die DR Kongo, bevor sie mit einem 4:0-Sieg über Usbekistan auftrumpften, um dann in einem weiteren Spiel ohne Tore gegen Kolumbien zu enden. Der Sieg über Usbekistan, eine Mannschaft, die alle drei Spiele verlor und mit einem Torverhältnis von minus 9 abschloss, war Portugals einziger klarer Erfolg in der Vorrunde. Die DR Kongo qualifizierte sich als eine der besten Drittplatzierten für die K.-o.-Runde, während Kolumbien, das als eine der stärkeren südamerikanischen Mannschaften galt, Portugals Abwehr nicht knacken konnte. Keiner der Gegner zählt zu den Turnierfavoriten, was Portugals Schwierigkeiten unterstreicht, die Gruppe zu dominieren. Ronaldo, der zweimal gegen Usbekistan traf, spielte in den beiden torlosen Partien keine Rolle. Gegen Kolumbien schoss er drei Mal aufs Tor, einmal davon traf er, und in der zweiten Halbzeit gelangte er allein vor Torhüter Camilo Vargas, doch sein Schuss ging am Pfosten vorbei, während er im Abseits stand. Mittelfeldtalente wie Bernardo Silva standen in den letzten beiden Spielen nicht in der Startelf und kamen auch gegen Kolumbien nicht als Einwechselspieler zum Einsatz, was die mangelnde Rhythmik Portugals verdeutlicht. Mit dem Schlusspfiff stand der zweite Platz Portugals fest, was in der Runde der 32 auf Kroatien statt Ghana trifft. Selbst wenn Portugal Kroatien besiegt, wartet in der Runde der 16 der Europameister von 2024, Spanien, und der einzige realistische Weg für ein Aufeinandertreffen von Messi und Ronaldo bleibt ein WM-Finale am 19. Juli.

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