Polzin sieht Grönbaeks rasches Comeback – Moffi jedoch unsicher
Während die Anhänger des Hamburger SV auf ein rasches Comeback des verletzten Top-Scorers Albert Grönbaek hoffen, wirft die anhaltende Knieproblematik von Terem Moffi und weitere Genesungsfälle ein Schattenlicht auf die bevorstehenden Spiele und stellen die Trainer vor die Frage, wann die Offensivkraft wieder voll einsatzfähig ist.
Grönbaeks Fortschritt
Trainer Merlin Polzin gab am Dienstag am Rande des Trainings ein Update, bevor das Testspiel gegen den FC Kopenhagen am Sonntag stattfindet. „Albert hat im Inneren des Stadions schon gute Schritte gemacht. Er arbeitet im Kraftraum, hat sein Programm schon steigern können“, zitierte die den HSV‑Coach.
Verletzungsstatus und Rückkehrchance
Der Däne zog sich bei einem Länderspiel der dänischen Nationalmannschaft gegen Norwegen einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. berichtet von einer Ausfallzeit von drei bis vier Wochen. Polzin hofft, dass der 25‑jährige Albert Grönbaek bereits am 17. Oktober im Bundesliga‑Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wieder zur Verfügung steht.
Vor seiner Verletzung gehörte Grönbaek zu den formstärksten Spielern des HSV; beim jüngsten 2:1‑Erfolg gegen den 1. FC Köln bereitete er beide Treffer vor. Seine Rückkehr wäre für die Hamburger äußerst wichtig, um die Offensivschwäche zu kompensieren.
Moffi und weitere Genesungsfälle
Der Mittelstürmer Terem Moffi leidet derzeit an Knieproblemen, weshalb er am Dienstag nur leichte Läufe absolvierte. „Bei Terem sieht es so aus, dass das Gelenk ein wenig reagiert hat. Wir müssen bei ihm schauen, wie es sich so entwickelt in dieser Woche“, erklärte Polzin. Für das Testspiel gegen Kopenhagen sei Moffi laut keine Option.
Neunundzwanzigjähriger Alexander Rössing‑Lelesiit trainiert nach einem Syndesmosebandriss wieder mit der Mannschaft, ist jedoch laut Polzin noch „weit entfernt von einem Einsatz“. Nicolas Capaldo soll nach einer Belastungssteuerung am Mittwoch regulär ins Mannschaftstraining zurückkehren.
Bakery Jatta arbeitet derzeit individuell und soll laut Polzin ebenfalls zeitnah zum Team zurückkehren. Damit bleibt das Trainerteam um Polzin mit mehreren Spielern im Reha‑Programm beschäftigt.
Das zeigt, dass das Hamburger SV einerseits optimistisch auf Grönbaeks rasches Comeback blickt, andererseits aber mit mehreren verletzungsbedingten Ausfällen jongliert. Die nächsten Tage, insbesondere das Testspiel gegen Kopenhagen, werden entscheiden, wie schnell die Offensivabteilung wieder vollständig einsatzfähig ist.