Bundesliga
Polzin kämpft trotz historischer Nullserie gegen Köln – neue Verträge bis 2029
Köln-Duell HSV-Coach Polzin: Im Volkspark steht das Duell bevor, HSV‑Coach Merlin Polzin muss trotz eines historischen Fehlstarts – null Punkte und 0:12 Tore nach drei Spieltagen – das Team für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln vorbereiten. Die Verantwortlichen haben bereits neue Verträge bis 2029 zugesagt, um die Trendwende zu sichern.
Vertrauen in Polzin und neue Verträge
Die Verantwortlichen im Volkspark setzen auf die Qualitäten des 35‑jährigen Trainers und haben ihm und seinem Trainerteam neue Verträge bis zum Jahr 2029 angeboten. Dieses Vertrauen soll Polzin den Rücken stärken, damit er die aktuelle Krise überwinden kann. Die Entscheidung erfolgte trotz der historisch schlechten Bilanz des Teams.
Ausblick auf das Duell gegen Köln
Gegen die Geißböcke hat der HSV in den letzten sieben Pflichtspielen nur einmal verloren, was die Chancen auf ein Torergebnis gegen Köln erhöht. Polzin betont, dass ein Treffer gegen den 1. FC Köln wahrscheinlich sei. Das bevorstehende Heimspiel am kommenden Samstag soll den ersehnten Aufschwung einleiten.
Defensive Schwächen und fehlende Nullserie
Unter FC‑Coach René Wagner musste der HSV in den letzten elf Bundesliga‑Spielen stets ein Gegentor hinnehmen. Berücksichtigt man die Zeit von Vorgänger Lukas Kwasniok, hat der Verein in den letzten 17 Partien nie zu Null gespielt. Diese Defensivschwäche steht im Kontrast zu dem Wunsch nach einer Trendwende.
Polzin sieht Chance im Neuzugang trotz Ausfällen beim HSV
Die Saison begann für die Rothosen ebenfalls torlos, erst nach drei Spieltagen kam das erste Tor, gefolgt von einem 2:1‑Sieg über Heidenheim. Polzin hofft, dass sich ein ähnlicher Verlauf vor der bevorstehenden internationalen Pause wiederholt.
Im Trainingslager zeigte Mario Vuskovic, der 24‑jährige Neuzugang, wieder Euphorie, darf jedoch noch nicht in der Bundesliga starten. Gleichzeitig ist der 27‑jährige Belgier Sebastiaan Bornauw wegen anhaltender muskulärer Probleme am Samstag nicht einsatzfähig. „Seb wird es nicht schaffen zum Spiel. Er hat noch muskuläre Probleme. Die wurden im Laufe der Woche schon besser. Er wird definitiv bald wieder mit der Mannschaft trainieren“, erklärte Polzin.
Positive Nachrichten brachte Polzin über den 19‑jährigen Flügelstürmer Alexander Røssing‑Lelesiit, der seit Ende Januar wegen eines Syndesmosebandrisses ausfiel. „Alex ist im Aufbautraining, konnte da aber auch schon Teile mit der Mannschaft mitmachen, was sehr positiv ist, nach der langen Ausfallzeit“, freute sich Polzin.
Die HSV‑Geschichte verzeichnet nur zwei schlechtere Starts: den FC Schalke 20/21 und Fortuna Düsseldorf 1986/87, beide ohne Punkte und mit 0:12 Toren. Mit den neuen Verträgen und den aktuellen News hofft das Team, die historische Bilanz zu korrigieren und vor der XL‑Länderspielpause wieder nach vorne zu gehen.