Polanski muss erneut mit Verletzungswelle bei Gladbach kämpfen
Ein bitterer nächster Verletzungsschock trifft Borussia Mönchengladbach, als Neuzugang Enzo Leopold im Training einen Kreuzbandriss erleidet und mehrere Monate ausfällt. Trainer Eugen Polanski muss nun erneut personelle Probleme bewältigen, kurz nach den Ausfällen von Yukhym Konoplya, Daiki Hashioka und Jens Castrop.
Bei Borussia Mönchengladbach hatte man zu Beginn der Saison einen deutlich sanfteren Start im Vergleich zum Vorjahr erhofft. Stattdessen müssen die Fohlen bereits zu Beginn des Fußballjahres hohe Hürden und tiefe Täler überwinden. Die ersten Spieltage zeigen bereits, wie schwer die Situation ist.
In den letzten Wochen mussten bereits mehrere Gladbach‑Akteure verletzungsbedingte Rückschläge hinnehmen. Dazu zählen die Neuzugänge Yukhym Konoplya und Daiki Hashioka sowie Mittelfeldstar Jens Castrop.
Enzo Leopold, der im Sommer aus Hannover an den Niederrhein gewechselt ist, zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu. Die Diagnose bedeutet ein mehrmonatiges Ausfallrisiko. berichtete über die Verletzung.
Nach dem Abgang von Vereinsikone Nico Elvedi zu Leeds United wollte Polanski Leopold als verlängerten Arm im Mittelfeld einsetzen. Doch Leopold verbrachte den ersten Spieltag nur auf der Bank oder beim Aufwärmen.
Der Verein wartet noch auf die offizielle Bestätigung der Diagnose. Sollte die Prognose zutreffen, stellt das einen weiteren schweren Rückschlag für Polanski dar.
Nächste Herausforderung gegen SV Elversberg
Als Nächstes muss Gladbach gegen den Aufsteiger SV Elversberg antreten. Der Gegner überraschte in seiner ersten Bundesliga‑Saison mit einem 3:2-Heimsieg über Bayer 04 Leverkusen, weshalb die Fohlen nicht unterschätzen dürfen.
Polanski könnte erneut auf das Nachwuchsjuwel Mathieu Nguefack setzen, das zuletzt gegen RB Leipzig überzeugte. Nguefack kam in der 64. Minute für Ullrich und gewann alle Duelle. „Sein Einsatz war kein Geschenk, sondern durch Leistung verdient. Wir wollten mit ihm mehr Stabilität gewinnen, das hat er gut hinbekommen“, lobte der Trainer.