Polanski geht – Gladbachs Probleme bleiben trotz Trainerwechsel
Am 13.09.2026 bestätigte Borussia Mönchengladbach, dass Trainer Eugen Polanski nach nur einer Saison das Amt verlässt; die Probleme des Klubs bleiben bestehen, denn nach dem miserablen Saisonstart ohne Punkte ist die Lage weiterhin prekär. Nach einer 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg und zwölf Gegentoren in den ersten drei Bundesligapartien sieht die Geschäftsführung keinen Aufschub mehr.
Der dritte Spieltag wurde zum neuen Schicksalsspieltag bei Borussia Mönchengladbach – wie bereits Gerardo Seoane in der Vorsaison musste auch Eugen Polanski nach nur drei Bundesligapartien die Trainerbank räumen. Der Gladbacher Aufschwung, den man zu Beginn der Saison erhofft hatte, verpuffte schnell.
Polanski hatte im Vorjahr in seiner Interimsphase zwei Punkte aus fünf Spielen geholt und anschließend drei Siege in Folge, darunter den Derbyerfolg gegen den 1. FC Köln (3:1), was ihm den ersten Profi‑Trainerjob einbrachte. Der Start war bereits mit zwei Punkten aus den ersten fünf Spielen sehr schwach, doch die darauffolgenden Partien konnten die Lage nicht wenden.
Verletzungspech und Kaderprobleme
Ein weiteres Hindernis ist das Aus von Schlüsselspielern. Jens Castrop, Zento Uno und Enzo Leopold fielen aus, sodass das zentrale Mittelfeld zur Problemstelle wurde – ein Umstand, der in allen drei Partien deutlich wurde. Die Klubs im Ligabetrieb sehen sich ebenfalls mit ähnlichen Engpässen konfrontiert.
Ausblick und offene Fragen
Manager Rouven Schröder kommentierte die Situation am Tag nach der 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg. „Es ist klar, dass die Luft für alle dünner wird. Drei Spiele, null Punkte, Mainz vor der Brust – ich möchte nicht in die Länderspielpause mit null Punkten“, sagte er. Auch die Fans zeigten sich enttäuscht.
Die Frage, die nun bleibt, ist, ob ein neuer Weg den Klub aus dem Schlamassel führen kann. Polanski ist weg, doch die Probleme der Borussen bleiben. Ohne ein starkes Mittelfeld und mit Torhüter Moritz Nicolas, der mehrfach daneben griff, wird der kommende Trainer vor einer schweren Aufgabe stehen.