Bundesliga
Peter Nogly ist tot – Sie war die „Eiche“ des HSV, ein Idol für Fans
Eine schockierende Nachricht erreichte die Fans des Hamburger SV und des VfB Lübeck: Peter Nogly, der frühere HSV‑Profi, verstarb am Donnerstag im Alter von neunundsiebzig Jahren. Seine legendäre Präsenz und das unvergessliche Lächeln hinterließen eine Lücke im deutschen Fußball, für die nachfolgenden Generationen.
Erfolge und Vermächtnis
Nogly trug den Spitznamen „Eiche“ und wurde 1979 zum ersten HSV‑Kapitän, der in der Bundesliga‑Ära die DFB‑Meisterschale in Empfang nahm. Dieser Moment festigte sein Ansehen als Symbol für Standhaftigkeit.
1977 holte er mit dem HSV den Europapokalsieger der Pokalsieger, ein 2:0‑Sieg gegen RSC Anderlecht in Amsterdam. Ein Jahr später, 1978, gewann das Team den DFB‑Pokal mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern.
„Die HSV‑Familie verliert eine weitere herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute auf der Brust getragen haben“, heißt es im Nachruf des Vereins.
Seine größte sportliche Enttäuschung erlebte er am 28. Mai 1980 im Landesmeister‑Finale in Madrid, wo das Team mit 0:1 gegen Nottingham Forest verlor. „Meine größte Niederlage“, gestand Nogly einst dem NDR.
Das letzte Trainer‑Engagement führte er 2011 beim Hamburger Kult‑Klub Hamm United aus. Damit schloss er eine lange aktive Laufbahn im Fußball ab.
Ein Foto von Imago dokumentiert den Abschied des Hamburg‑Idols.de verneigt sich vor seiner Lebensleistung, die den HSV über ein Jahrzehnt prägte.