Premier League
Peixoto von Wolves steht neuer Fanwut vor dem Burnley‑Spiel gegenüber
Im Molineux flackern die Flutlichter über einer unruhigen Menge, während die Wolves sich darauf vorbereiten, am Freitagabend Burnley zu empfangen. Cheftrainer Cesar Peixoto, der 46‑jährige englischgeborene deutsche Einwohner, steht im Fokus zunehmender Kritik von Unterstützern, die seine frühen Entscheidungen hinterfragen. Die Atmosphäre ist geladen, wobei Fans bereits ein ungewöhnliches Muster in seinen Aufstellungsauswahlen erkennen.
Peixotos deutsche Wurzeln und Medienhintergrund
Ursprünglich aus Staffordshire und jetzt in Deutschland lebend, arbeitete Peixoto zuvor für die Express & Star, Walsall FC und Breaking Media. Seine aktuellen Aufgaben konzentrieren sich auf die EFL, die Wolves und die Bundesliga, was ihm eine einzigartige grenzüberschreitende Perspektive auf das Spiel verleiht. Der Wechsel zu den Wolves ließ ihn im Sommer Rob Edwards ersetzen, nach einer erfolgreichen Zeit bei Gil Vicente, wo er die portugiesische Mannschaft zu einem sechsten Platz in der Primeira Liga führte.
Die Ernennung löste zunächst Stirnrunzeln bei den treuen Anhängern aus West Midlands aus. Fans befürchteten, dass Edwards Weggang eine verpasste Umstrukturierung signalisiere, ein Gefühl, das nach Kommentaren von Nathan Shi in einem Fanforum Anfang dieses Jahres wiederholt wurde.
Stattdessen erbte Peixoto eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison in der Premier League kämpfte und noch keine bedeutende Umstrukturierung erlebt hat.
Aktuelle Ergebnisse befeuern Fan‑Kritik
Nachdem sie die Rivalen West Brom vor der internationalen Pause besiegt hatten, kehrte das Old Gold in schlechter Form zurück und erlitt hintereinander Niederlagen gegen Middlesbrough und Bolton. Die Wolves haben seit Beginn der Championship‑Saison bereits dreimal verloren, wobei zwei Niederlagen letzte Woche innerhalb von vier Tagen eintrafen.
Unterstützer stellen fest, dass Peixoto wiederholt Sean Neave oben gestartet hat, eine Entscheidung, die zu Beginn dieser Spielzeit mit Hugo Bueno, Josa Sa, Jordan James und zuletzt Toti Gomes wiederholt wurde. Das Muster hat unter den Fans Scherze über „Insider‑Spionage“ ausgelöst.
Am Donnerstag wurde bestätigt, dass Adam Armstrong für das Spiel in der Turf Moor nicht zur Verfügung steht, was die bereits durch Raul Jimenez Abwesenheit eingeschränkten Optionen weiter reduziert. Dennoch erwarten die Fans nicht, dass Peixoto die Aufstellung einen Tag im Voraus verkündet, wie er es bereits mehrfach getan hat.
Da die jüngsten Kennzahlen des Clubs eine besorgniserregende Gegentorsquote zeigen, wird das bevorstehende Spiel gegen Burnley als entscheidender Test angesehen. Ein Sieg könnte den Abwärtstrend stoppen; anhaltende Niederlagen könnten Peixotos Ruf als relativ unbekannter Trainer, der Schwierigkeiten hat, Punkte zu holen, zementieren.
Ausblickend reisen die Wolves nach dem Spiel gegen Burnley nach Portsmouth und Watford. Wenn sie weiter von den automatischen Aufstiegsplätzen abdriften, deutet die von Fans getriebene Erzählung darauf hin, dass Peixotos Ansehen vollständig verschwinden könnte.