Paukenschlag beim ÖFB: Trennung von Sportdirektor Schöttel
Paukenschlag beim ÖFB: Die Trennung von Sportdirektor Peter Schöttel steht bevor, nachdem am Mittwoch eine Einladung zu einem Pressetermin verschickt wurde, bei dem ÖFB‑Teamchef Ralf Rangnick die Analyse der WM in den USA präsentiert. Der Deutsche Boss wird dabei nicht am Podium sitzen, sondern Josef Pröll übernimmt.
Fehlender Auftritt und bevorstehende Entscheidung
Sein Fehlen beim Pressetermin am Montag lässt den Verdacht aufkommen, dass die Trennung bereits beschlossen ist. Am Freitag soll im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung auf dem ÖFB‑Campus um 14 Uhr die offizielle Entscheidung über den Aus von Schöttel fallen.
Der 59‑jährige Langzeitrapidler kam im Sommer 2017 zum Verband, zunächst als Nachwuchsteamchef. Nach dem Weggang von Willi Ruttensteiner stieg er im Oktober zum Sportdirektor auf und hat seitdem neun Jahre das Amt innegehabt.
Kaderplanung und Nations‑League‑Ausblick
Bevor Teamchef Ralf Rangnick seinen Kader für die ersten vier Spiele der Nations League 2026/27 präsentiert, wird er gemeinsam mit Aufsichtsratsvorsitzendem Josef Pröll die WM‑Analyse Revue passieren lassen. Dies ist das letzte Mal, dass ein Deutscher Boss am Podium sitzt, bevor die Endrunde der Nations League beginnt.
Die letzte bedeutende Amtshandlung des Wieners war die Bestellung von Lars Söndergaard zum neuen Trainer des ÖFB‑Frauen‑Nationalteams. Damit bleibt die Frage, wer künftig die Analyse der WM‑Auftritte vorantreibt, offen.
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