Bundesliga
Paderborn beendet HSV-Lauf mit späten Treffer von Leihspieler
Der HSV erlebte nach drei Siegen in Folge eine Niederlage gegen Aufsteiger SC Paderborn, das durch den späten Treffer der HSV‑Leihgabe Rayan Philippe in der 88. Minute mit 0:1 gewann. Das Ergebnis beendete die Siegesserie des Hamburger Teams und ließ die Mannschaft im Mittelfeld der Serie zurück.
Frühe Chancen und Fehlstart
Trainer Merlin Polzin hatte seine Mannschaft vor dem Spiel aufgefordert, „total aggressiv und scharf“ zu agieren, sah jedoch eine schläfrige Anfangsphase. Die erste Gelegenheit entstand, als Paderborns Laurin Ulrich nach einer unzureichenden Freistoßklärung von HSV‑Kapitän Yussuf Poulsen zum Schuss kam; sein Versuch ging knapp rechts vorbei (3.).
Kurz darauf verletzte Fabio Vieira ohne Gegnerkontakt, woraufhin Otto Stange für ihn eingewechselt wurde. Trotz mehrerer Ballgewinne gelang es dem HSV‑Team nicht, das Spiel zu kontrollieren, da der Ball häufig schnell wieder an Paderborn zurückkam.
Späte Entscheidung und Ausblick
In der zweiten Halbzeit hatte Santiago Castaneda die bislang beste Chance, doch Torhüter Daniel Heuer Fernandes parierte den Schuss (47'). Hamburg blieb ideenlos, während Terem Moffi (59') und Bilal Nadir (63') ihre jeweiligen Möglichkeiten verpassten.
Castaneda versuchte erneut (73'), ebenfalls abgewehrt von Heuer Fernandes, und Laurin Curda traf den Außenpfosten (74'). Schließlich brachte Joker Philippe das Spiel mit seinem Treffer in der 88. Minute zum Abschluss.
Damit verpasste der HSV erstmals seit siebzehn Jahren in der Bundesliga vier Spiele in Folge zu gewinnen und bleibt im Tabellenmittelfeld. Paderborn hingegen verließ vorerst die Abstiegszone.
Der HSV trifft nun zweimal auf Eintracht Frankfurt: am Dienstag im DFB‑Pokal im Hamburger Volkspark und am Sonntag in einem Bundesligaspiel in Hessen. Paderborn erwartet am Mittwoch im Pokal VfB Stuttgart, bevor am Samstag das Kellerduell gegen Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga ansteht.