Österreichs Suche nach Konstanz scheitert an fehlender Energie in Dublin
Im Aviva-Stadion in Dublin teilte die österreichische Nationalmannschaft gegen Irland ein 2:2, das zwei völlig unterschiedliche Gesichter zeigte und offenbarte, warum das geforderte hohe Energielevel derzeit nicht konstant auf den Platz kommt. Nach einem schwankenden ersten Durchgang gelang es beiden Teams, jeweils zwei Treffer zu erzielen, wobei Österreich trotz eines frühen Rückstands die Chance auf einen Sieg verpasste.
Erste Halbzeit: Irlands schneller Start
In der ersten Halbzeit dominierten die irischen Spieler das Spiel und gingen durch ein Tor von Troy Parrott in Führung. Kurz darauf erhöhten die Gastgeber mit einem zweiten Treffer und gingen mit 2:0 zur Pause, was die österreichische Mannschaft ratlos zurückließ. Ralf Rangnick und sein Team mussten nach 45 Minuten enttäuscht in die Kabine gehen, während die irischen Verteidiger geschickt standen.
Rangnicks Analyse, Energie und Wechsel
Man hatte sich im Vorfeld des Gastspiels in Dublin viel erwartet, doch nach dem Schlusspfiff zeigte sich, dass das geforderte hohe Energielevel fehlte. EPA/EVAN TREACY sagte: „Es ist schon bemerkenswert, wie schnell sich Erwartungshaltungen während eines Fußballspiels ändern können.“ Rangnick erklärte, die fehlende Energie sei nicht nur körperlich, sondern auch mental, und verwies darauf, dass es für beide Mannschaften das dritte Spiel im aktuellen Fenster war. Wenige leichte Gegner in diesem Sport zählen zu den wenigen, die Österreich als herausfordernd ansieht. Die Iren wirkten flotter in den Entscheidungen, zwingender in den Zweikämpfen und zielstrebiger in den Läufen, während Österreich matt und zeitweise träge wirkte. Drei frische Spieler kamen zur Pause, Alexander Prass brachte in der 71. Minute den Ball ins Netz und stellte das 1:2 her, bevor Michael Gregoritsch per Freistoß den Endstand auf 2:2 brachte.
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Trainerkommentare und Endergebnis
Rangnick kommentierte nach dem Spiel: „Sehr gut von ihm, sehr schlecht von uns.“ Irlands Trainer Heimir Hallgrímsson bestätigte die erste Halbzeit‑Dominanz und sagte: „In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten sie.“ Michael Gregoritsch (Nr. 11) und Alexander Prass (22) sicherten Österreich damit einen Punkt im Aviva-Stadion, wobei die Mannschaft trotz Ballbesitz wenig Zählbares produzierte.
Das Spiel zeigte, dass die mangelnde konstante Energie den Platz für den gewünschten Sieg verwehrte und die Suche nach Konstanz im kommenden Fenster für die Österreicher entscheidend bleibt.