Österreichs neue Auswahl glänzt in Wien und wirft Blick nach vorn
Am Sonntag traf das österreichische Fußball-Nationalteam in der Nations League in Wien auf den von Franco Foda betreuten Kosovo. Unter der Auswahl von Ralf Rangnick starteten sechs Neulinge und das Team gewann mit 3:1. Die frische Mannschaft zeigte sofort einen positiven Blick in die unmittelbare Zukunft.
Rangnicks Wahl fiel auf eine Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan. Neben den etablierten Innenverteidigern Kevin Danso und Maximilian Wöber kamen die 19-jährige Christian Zawieschitzky sowie weitere Neuzugänge zum ersten Mal in die Startelf. Die Mannschaft wirkte trotz der vielen Neuverpflichtungen gut organisiert.
Neue Spieler geben frischen Blick
Sechs Neulinge starteten, was dem Team einen unverwechselbaren Schwung verlieh. Die jungen Kids wurden schnell zum Block, der das Spiel mit hoher Intensität prägte. Ihre Form erinnerte an die bewährte Stärke der österreichischen Mannschaft.
Christian Zawieschitzky, erst 19 Jahre alt, erhielt sein Debüt in der 33. Minute, als er den ersten Ball berührte. Er zeigte Präsenz bei hohen Bällen und verteidigte souverän einen Kopfball von Muriqi. Das Debüt wurde von den Trainern als gelungen bewertet.
Nikolas Veratschnig kam bis zur 79. Minute zum Einsatz und ersetzte Stefan Posch. Er nahm zunächst eine defensivere Rolle ein, wurde jedoch von Vordermann Wimmer ins Pressing gerufen. Trotz gelegentlicher Unsicherheit im Stellungsspiel fand er schnell seine Linie.
Erfahrene Kräfte sichern den Sieg
David Affengruber startete zum zweiten Mal und traf per Kopf zum 1:0. Seine Defensivarbeit war solide, er gewann die meisten Zweikämpfe und zeigte Kraft im Zweikampf. Der Mann Affengruber überzeugte mit seiner Kopfballquote. Kevin Danso, einer der Stammanker, kontrollierte die Abwehr über weite Strecken hinweg.
In der Schlussphase kam es zu einem umstrittenen Vorfall, als Affengruber im Strafraum mit dem Knie gegen den Ball eines Kosovaren prallte und damit einen Elfmeter für die Gegner provozierte. Der Elfmeter führte zum Endstand von 3:1. Trotz dieses Fehlers blieb seine Gesamtleistung stark.
Nicolas Seiwald zeigte nach der WM wieder seine gewohnte Ballgewinnquote und verarbeitete die Bälle deutlich besser. Xaver Schlager war der auffälligste Mann im Mittelfeld, initiierte das 2:0 in der 46. Minute mit einem Solo und einem sensationellen Pass zu Wimmer. Sein Drang und seine Frische prägten das Spiel.
Ausblick und Bedeutung
Mit dem fünften Heimsieg in diesem Jahr festigt das österreichische Team seinen Weg in der Nations League. Das positive, das Lisa Leutner von der Presse liefert, lässt auf weitere Erfolge hoffen. Die Kombination aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern könnte den weiteren Kurs des österreichischen Fußballs bestimmen.