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Omlins Rückkehr nach Basel wird zum Fiasko – Pech bleibt

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Omlins Rückkehr nach Basel wird zum Fiasko – Pech bleibt

Pechvogel Omlin kehrte im Sommer nach Basel zurück, doch seitdem hat der viermalige Schweizer Nationaltorwart Jonas Omlin nur drei Halbzeiten Pflichtspiel absolviert – ein Debüt gegen Lausanne‑Sport (0:1) und ein Kurzauftritt gegen Lugano (1:3) folgten sofort von Verletzungen. Pau Barrena/​Getty Images.

Erwartungen in Basel

In vertrauter Umgebung sollte Omlin wieder regelmäßig zwischen den Pfosten stehen und zu alter Stärke zurückfinden. Der 32‑jährige Torhüter hoffte, nach seiner Rückkehr das Niveau seiner Nationalmannschaftszeiten zu erreichen. Bisher blieb dieser Plan jedoch unerfüllt.

Glückloser Abschied von Gladbach

Als Nachfolger von Yann Sommer wechselte Omlin im Januar 2023 von Montpellier zu Borussia Mönchengladbach mit hohen Erwartungen. Er zeigte gute Leistungen, wurde sogar Kapitän, doch wiederholte Verletzungen und ein Topgehalt minderten seine Rolle. Schließlich verlor er den Stammplatz und blieb im Kader der Fohlen ohne entscheidende Aufgabe.

Leihperiode bei Leverkusen

In der vergangenen Rückrunde wurde Omlin an Bayer Leverkusen verliehen, kam dort jedoch nicht über die Rolle des Ersatzkeepers hinaus. Die Leihe bestätigte, dass er weder regelmäßig noch in entscheidenden Spielen eingesetzt wurde. Nach der Leihe folgte im Sommer die endgültige Trennung von Gladbach.

Zurück beim FC Basel erklärte Omlin: „Es hat nicht mehr gestimmt in Deutschland, deshalb habe ich eine andere Lösung gesucht.“ Er betonte zudem, er sei „fitter als mit 28 Jahren“. Diese Aussage sollte Hoffnung auf eine stabile Saison wecken.

Der Saisonstart in Basel verlief jedoch ungünstig. Ein Infekt verzögerte Omlins erstes Training, und sein Debüt gegen Lausanne‑Sport endete mit einer 0:1‑Niederlage. Kurz darauf folgte eine Verletzung am linken Oberschenkel, die ihn erneut außer Gefecht setzte.

Ein Monat später kam Omlin gegen den FC Lugano (1:3) zurück, durfte jedoch nur 45 Minuten spielen. Zur Halbzeit musste er wegen einer Muskelverletzung an der rechten Oberschenkelrückseite ausgewechselt werden. Die Diagnose bedeutete eine weitere mehrwöchige Pause.

Seit seiner Rückkehr hat Omlin lediglich drei Halbzeiten Pflichtfußball absolviert. Der Verein schrieb am 7. September von einer Ausfallzeit von „mehreren Wochen“. Aktuell bleibt unklar, wann er wieder zwischen den Pfosten stehen kann. Der Schweizer Blick titulierte die Situation bereits als „Fiasko“.

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