WM
Okafor verweigert Spiel mit der Schweiz, wenn Yakin Cheftrainer bleibt
Im Konflikt mit seinem Cheftrainer hat Noah Okafor am Donnerstag angekündigt, dass er das Trikot der Schweiz nicht mehr tragen wird, solange Murat Yakin an der Spitze der Nati bleibt. Der Flügelspieler von Leeds, 26 Jahre alt und mit 26 Länderspielen, war bei der Weltmeisterschaft präsent.
Konflikt und Entscheidung von Okafor
In einem Instagram‑Beitrag schrieb der Spieler: „Es sind Dinge passiert, die mich tief verletzt haben. Das Vertrauen wurde gebrochen.“ Er erinnerte daran, dass die während der Weltmeisterschaft gemachten Zusagen nicht eingehalten wurden.
Er fügte hinzu, dass er, selbst wenn er gegen Algerien spielen durfte, für kleine Fehler kritisiert wurde, was ihn tief verletzt hat. In den darauffolgenden Wochen hat er viel nachgedacht, bevor er entschied, nicht mehr unter dem Befehl des aktuellen Cheftrainers zu spielen.
Eine offizielle Erklärung des Schweizer Fußballverbands (ASF) bestätigte, dass die Entscheidung nichts mit seiner Spielzeit zu tun hat. Ein Sprecher erklärte, die Wahl von Okafor zu respektieren und ihm Erfolg mit seinem Verein zu wünschen.
Reaktion des Verbands und kommende Spiele
Die Nati, geführt von Murat Yakin, wird Nordmazedonien, Slowenien und Schottland in der Liga B der Nationenliga ab dem 26. September treffen. Diese Begegnungen werden ohne die Teilnahme von Okafor ausgetragen.
Es bleibt abzuwarten, wie diese Trennung die Dynamik der Nationalmannschaft beeinflussen wird, während die Schweiz diese entscheidenden Termine vorbereitet.