Okafor verlässt Schweizer Nationalteam wegen fehlendem Vertrauen
Während Noah Okafor einst von keinem größeren Ehrgefühl sprach, als er das Nati‑Trikot trug, entscheidet er sich nun, bis auf Weiteres» Okafor nicht mehr unter Trainer Yakin für die Schweizer Nationalmannschaft zu spielen. Der 26‑jährige Offensivspieler teilte die Entscheidung am Donnerstag via Instagram mit.
Gründe für den Rücktritt
Der 26‑jährige Offensivspieler Noah Okafor teilte am Donnerstag über Instagram mit, dass er bis auf Weiteres» Okafor nicht mehr unter Trainer Murat Yakin für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen wird. Peter Klaunzer berichtete, dass Okafor damit sein Tragen des Nati‑Trikots beendet. Er betonte, dass die Entscheidung nichts mit seiner Einsatzzeit zu tun habe.
„Diese Entscheidung fällt mir extrem schwer“, schrieb Okafor. „Es gab nie etwas Größeres für mich, als für die Schweiz aufzuspielen“, fügte er hinzu.
Okafor kritisierte ein fehlendes Vertrauen und gegenseitigen Respekt zwischen ihm und dem Trainer. Er betonte, dass er keine Sonderbehandlung wolle, sondern nur ein Fundament aus Respekt und Vertrauen für die kommenden Jahre sehe.
Karriere bei der Schweizer Nationalmannschaft
Das Verhältnis zu Murat Yakin sei bereits seit längerer Zeit belastet. Nach einer Phase der Nicht‑Berücksichtigung wurde Okafor schließlich für die WM berufen, doch die Spannungen blieben bestehen.
Insgesamt sammelte Okafor 26 Einsätze für die Schweizer Nationalmannschaft und erzielte zwei Tore – eines gegen Bulgarien im November 2021 und das zweite im Juni 2022 gegen die Tschechische Republik in der UEFA Nations League. Trotz dieser Beiträge bleibt er nun vom Kader ausgeschlossen.
Der ehemalige Milan‑Stürmer, der derzeit für Leipzig spielt, veröffentlichte zudem eine ausführliche Mitteilung auf seinen sozialen Kanälen. Darin zitierte er: „E' per il modo in cui sono stato trattato“, und betonte, dass sein Rücktritt nicht endgültig sei, sondern an die Präsenz von Murat Yakin gebunden sei. In der Botschaft erschien das Wort OKAFOR in Großbuchstaben.
Wird Okafor zurückkehren, wenn Yakin nicht mehr Trainer ist, bleibt abzuwarten. Für die Schweizer Nationalmannschaft bedeutet der Verlust eines erfahrenen Offensivspielers jedoch ein weiteres Kapitel im Spannungsfeld zwischen Spieler und Trainer.