ÖFB-Noten Drei Einser nach überzeugendem Sieg gegen Kosovo
Am Sonntag besiegte die österreichische Nationalmannschaft im Ernst-Happel-Stadion den Kosovo mit 3:1, nachdem sie am Donnerstag bereits Israel mit demselben Ergebnis besiegt hatte. Patrick Wimmer und Junior Adamu waren maßgeblich am Erfolg beteiligt. Die Leistung des Teams steigerte sich deutlich, was den verdienten Sieg ermöglichte.
Leistungssteigerung führt zum Sieg
Nach einer spürbaren Leistungssteigerung zeigte die Mannschaft ein hohes Niveau, das den verdienten Erfolg gegen den Kosovo begründete. Die Analyse der Einzelkritik hob die gesteigerte Intensität und das schnelle Spieltempo hervor.
Junior Adamu beeindruckt in der Offensive
Der 19‑jährige Junior Adamu strahlt Ruhe aus wie ein Routinier und verbindet sie mit jugendlicher Frechheit. Er stand hoch, spielte mutig und rollte Xaver Schlager vor dem 2:0 den Ball zu, um das Spiel zu beschleunigen.
Halbzeit‑Rescue und Debüt
Nach der Pause rettete er das Team gegen Muriqi und zeigte bei seinem Debüt einen soliden Job, indem er die rechte Seite kaum zuließ und Patrick Wimmer im Vorwärtsgang unterstützte.
Das überfällige Startelf‑Debüt des 25‑jährigen Xaver Schlager wurde mit einem schönen Kopfballtor belohnt, das Selbstvertrauen schenkte und zu einem präzisen Ferserlpass führte. Ein späterer Elfmeter blieb unglücklich, und er erhielt früh eine gelbe Karte.
Der zurückgekehrte Verteidiger zeigte sich defensiv genauso verlässlich wie vor seiner Verletzungsmisere und gewann wichtige Zweikämpfe. Im Offensivspiel spielte er deutlich verbesserte Pässe in die Tiefe und beschleunigte das Spiel, wann immer es möglich war.
Österreichs Motor läuft nach einer durchwachsenen WM wieder auf Hochtouren. Ein Spieler sprintete mit dem Ball über die Hälfte des Platzes und leitete mit einem Pass auf Patrick Wimmer das 2:0 ein – ein Tor, das seine Top‑Leistung verkörperte.
Doch wo war die Energie, als er völlig allein vor dem Tor des Kosovo stand und statt eiskalt abzuschließen nach Mitspieler Schmid suchte? Dieses Selbstverständnis muss noch erarbeitet werden, doch er arbeitet weiter daran.
Er setzte nahtlos dort an, wo er am Donnerstag aufgehört hatte, forderte Bälle, verteilte sie mit Übersicht und ruhte sich nach Ballverlusten nicht aus. Standards wurden scharf und präzise ausgeführt, was das 3:0 vorbereitete.
Der 22‑jährige Joker erzielte sein erstes Länderspieltor, setzte bedingungslos nach und fiel dabei akrobatisch. Er kam als Joker für Wöber, verteidigte aufmerksam und ein 18‑jähriger Kollege fügte sich 20 Minuten lang gut ein. Marco Friedl blieb zu kurz eingesetzt.