ÖFB‑Chef Pröll fordert neue Führungsspieler für bevorstehende NL‑Partien
Vor den anstehenden Nations‑League‑Partien der österreichischen Nationalmannschaft steht ÖFB‑Chef Pröll in Wien voller Zuversicht. „Wir wollen in Liga A aufsteigen“, betont der 58‑jährige Vorsitzende, während er die bevorstehenden Begegnungen gegen Israel, Kosovo und Irland im Blick hat und die Vorbereitung auf die entscheidenden Spiele intensiviert.
Josef Pröll äußerte großen Optimismus, weil er die Worte des Teamchefs Ralf Rangnick bei der Kaderbekanntgabe vernommen habe. Rangnick habe angekündigt, dass es „scheppern wird“, und Pröll sei überzeugt, dass damit die Basis für einen erfolgreichen Lehrgang gelegt sei.
Gegen Israel, Kosovo und Irland fehlen mehrere Schlüsselakteure: der nicht matchfitte David Alaba, der zurückgetretene Marko Arnautovic, der pausierende Marcel Sabitzer und der verletzte Christoph Baumgartner. Zudem steht Konrad Laimer zumindest für die ersten beiden Begegnungen nicht zur Verfügung.
Neue Führungsspieler gefragt
Pröll betonte, dass es nun eine Neuaufstellung in mehreren Bereichen gebe. „Es gibt eine Neuaufstellung in mehreren Bereichen. Die wirkliche Herausforderung liegt jetzt darin, die neuen Spieler relativ rasch zu integrieren und eine Mannschaft zu formen“, erklärte er.
Der 58‑jährige Vorsitzende forderte eine neue Hierarchie in der ÖFB‑Auswahl. „Jetzt wird man sehen, wer rasch Führungsrollen übernimmt. Es gibt genügend Spieler, die schon lange im Nationalteam sind und in diese Rollen reinwachsen werden. Aber natürlich werden Geflechte und persönliche Beziehungen neu geordnet, und das zu begleiten und zu gestalten, wird Aufgabe der Trainer und Führungsspieler sein“, fügte Pröll hinzu.
Aufstieg als sportlicher und ökonomischer Anspruch
Ungeachtet des Umbruchs bleibt das Ziel für die Nations‑League‑Gruppenphase unverändert. „Wir wollen in Liga A aufsteigen. Das ist unser sportlicher Anspruch und auch ökonomisch attraktiv“, sagte Pröll.
Im Falle eines Aufstiegs würde Österreich in zwei Jahren gegen europäische Top‑Teams antreten. Um das zu erreichen, müsse die ÖFB‑Auswahl die Gruppe gewinnen; bei Endrang zwei könnte ein Aufstiegs‑Play‑off im März 2027 den Sprung in die höchste Nations‑League‑Etage sichern.
Prölls klare Botschaft unterstreicht die Dringlichkeit, schnell Führungsspieler zu identifizieren und zu integrieren. Nur so könne die österreichische Nationalmannschaft ihre sportlichen und wirtschaftlichen Ziele in der Nations League realisieren.