Nur 27 Minuten Einsatz – Coulibaly verpasst Aufstieg in Klopps Kader
Im Licht der Flutlichter des Stade de la Meinau steht Karim Coulibaly am Rande des Spielfelds, während das Publikum den Anstoß verfolgt. Seit seinem Sommertransfer nach Frankreich hat der ehemalige Werder‑Verteidiger nur 27 Minuten Einsatzzeit gesammelt – sieben Minuten gegen Lens, zwanzig gegen Troyes und keinen Einsatz gegen Monaco.
Begrenzte Einsatzminuten in Frankreich
Coulibaly gehört nicht zu den 44 Spielern, die Jürgen Klopp für seinen ersten DFB‑Kader nominiert hat. Der Innenverteidiger galt im Vorfeld als Kandidat, doch die mangelnde Spielpraxis in Frankreich hat die Auswahl erschwert. Wie 90min berichtet, blieb er im Kader außen vor.
Seit seinem Wechsel nach Frankreich hat Coulibaly kaum Spielpraxis gesammelt. Gegen RC Lens kam er auf sieben Minuten Einsatz, beim 6:2‑Sieg von Troyes auf zwanzig Minuten, und im 1:1 gegen Monaco blieb er komplett ohne Einsatz. Insgesamt summieren sich damit nur siebenundzwanzig Minuten.
Strasbourg investierte im Sommer 20 Millionen Euro für den Innenverteidiger, nachdem er bei Werder Bremen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Die hohe Ablösesumme ließ Hoffnungen auf einen schnellen Aufstieg in die deutsche Nationalmannschaft aufkeimen.
Aufgrund dieser Investition wurde im Vorfeld über eine mögliche Berufung durch Jürgen Klopp spekuliert. Letztlich reichte es jedoch nicht für einen Platz im Aufgebot.
Der Verteidiger gab im März sein Debüt für die deutsche U21‑Mannschaft und könnte dort erneut zum Einsatz kommen. Damit bleibt ihm eine internationale Perspektive, obwohl er im DFB‑Kader fehlt.
Für den nächsten Schritt muss Coulibaly mehr Spielzeit bei Strasbourg erarbeiten, zunächst im Training überzeugen und anschließend konstantere Leistungen zeigen. Ein regelmäßiger Start im Team bleibt sein Ziel.
Seine kurzen Wochen in Frankreich verdeutlichen, wie rasch sich die Situation nach einem großen Transfer verändern kann. Der erhoffte Sprung in Klopps ersten Kader ist vorerst ausgeblieben.