Noah Okafor zieht Schlussstrich – Kritik an Murat Yakin erschüttert Nati
Der 26-jährige Stürmer Noah Okafor hat überraschend seinen Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft (Nati) angekündigt. Der WM-Teilnehmer kritisiert in seiner Stellungnahme den Trainer Murat Yakin und sorgt damit für Aufsehen. Seine Entscheidung beendet vorerst seine Zeit in der Nationalmannschaft und lässt die Diskussion um seine Einsatzzeit neu entfachen.
Kritik am Coach
Okafor, der für Leeds United spielt, betont, dass seine Entscheidung nichts mit seiner Spielzeit zu tun habe. „Meine Entscheidung hat nichts mit meiner Spielzeit zu tun“, schrieb er und verwies auf Vorwürfe gegenüber dem Coach. Der Stürmer wirft dem Trainer mangelndes Vertrauen und gebrochene Zusagen vor.
Bisherige Einsätze bei der WM
Der Angreifer war bei der WM nur kurz im Einsatz und hat bislang 26 Länderspiele für die Schweiz absolviert. Er erinnert sich an das Spiel gegen Algerien, bei dem nach seiner Einwechslung Reaktionen auf kleinere Fehler folgten, die ihn zusätzlich verletzt hätten. Trotz seiner Hoffnung auf bessere Zusammenarbeit mit Yakin blieb sein WM‑Einsatz begrenzt.
Okafor erklärt, dass sein Rückzug bis auf Weiteres gilt. Der Schweizer Verband hat den Schritt bestätigt und respektiert die Entscheidung des Angreifers. Er zieht damit einen Schlussstrich unter seine bisherige Zeit in der Nationalmannschaft, zumindest vorerst.
Seine Aussage macht deutlich, dass er unter Murat Yakin nicht mehr für die Schweiz auflaufen möchte. Das bedeutet für die Nati, künftig nach einer neuen Lösung für die Sturmposition zu suchen. Der ehemalige WM‑Teilnehmer bleibt jedoch offen für eine Rückkehr, sobald sich die Rahmenbedingungen ändern.