Noah Okafor verlässt Schweiz unter Murat Yakin wegen Vertrauensbruch
Leeds United Stürmer Noah Okafor nutzte am Donnerstag seinen Instagram-Account, um anzukündigen, dass er nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielt, während Murat Yakin Cheftrainer bleibt. Der 26‑jährige hat seit seinem Debüt 2019 26 Länderspiele für die Schweiz erhalten. Er betonte, dass die Entscheidung nichts mit seiner Spielzeit zu tun habe.
Vertrauen nach WM gebrochen
Okafor erinnerte an sein kurzes Engagement bei der WM, wo er nur 19 Minuten als Ersatzspieler im Achtelfinale‑Sieg gegen Algerien spielte. „Meine Entscheidung hat nichts mit meiner Spielzeit zu tun“, schrieb er und fügte hinzu, dass „Vertrauen gebrochen“ sei und dass Kritik an kleinen Fehlern ihn tief verletzt habe. Der Stürmer sagte, Wochen der Reflexion hätten ihn dazu gebracht, weitere Beteiligung unter dem aktuellen Trainer abzulehnen.
Leeds United und AC Milan in Verbindung
Der Spieler wechselte im August 2025 von AC Milan zu Leeds United für eine Ablösesumme von 18 Millionen Pfund. Sein Wechsel zum englischen Verein folgt auf eine Phase, in der er für die Schweiz an zwei WM teilnahm, laut einer Bildquelle, Getty Images‑Bildunterschrift. Während ein Bericht nur ein 19‑minütiges Cameo nennt, verzeichnet eine andere Quelle vier Spiele und zwei Tore bei der WM 2026, was eine Diskrepanz in seinem Turnierrekord hervorhebt.
Der Schweizerische Fußballverband wurde am Donnerstag über die Entscheidung informiert, und ein Sprecher sagte, sie respektierten Okafors Wahl und wünschten ihm Erfolg bei seinem Verein. Die nächste Begegnung der Schweiz ist ein Auswärtsspiel der Nations League gegen Nordmazedonien am 26. September.
Murat Yakin ist seit August 2021 Cheftrainer der Schweiz und hat die Mannschaft in dem fraglichen Zeitraum geleitet. Die Amtszeit des Cheftrainers steht nun unter Beobachtung, da ein wichtiger Stürmer sich zurückzieht.
Okafors Rückzug erfolgt, während die Schweiz sich auf die Nations League 2026‑27 vorbereitet, und unterstreicht interne Spannungen, die die Kaderwahl vor dem Wettbewerb beeinflussen könnten.