Njinmah könnte früher als erwartet sein Comeback geben – SVW hofft auf Offensivschub
Der 25‑jährige Außenstürmer Justin Njinmah wurde am Montag überraschend auf dem Trainingsplatz gesichtet, wobei er ein individuelles Reha‑Programm absolvierte. Die DeichStube berichtet, dass ein Comeback früher als erwartet möglich sei, während Trainer Peter Niemeyer betont, dass die Vorsicht weiterhin gilt. Damit könnte Njinmah noch in diesem Jahr wieder für den SVW auf den Platz zurückkehren.
Aktuelle Offensivbilanz des SVW
Nach den ersten vier Spieltagen hat der SV Werder Bremen (SVW) acht Tore erzielt und steht mit sieben Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Ein erheblicher Teil dieser Bilanz stammt von Rückkehrer Niclas Füllkrug, der bereits drei Treffer erzielt hat.
Rehabilitationsfortschritt von Njinmah
Peter Niemeyer bestätigte, dass Njinmah „sich gut fühlt und Fortschritte in der Reha macht“. Zwar konnte er noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, doch seine Sprint‑, Pass‑ und Schussübungen zeigten eine erstaunlich hohe Agilität. Niemeyer fügte hinzu, dass ein Rückkehrtermin im laufenden Jahr nicht ausgeschlossen sei, obwohl er vorsichtig bleibt.
Wettbewerb um die Offensivpositionen
Die Rückkehr von Njinmah bedeutet jedoch nicht automatisch einen Platz in der Startelf, da er sich gegen Kollegen wie Eren Dinkci und Marco Grüll behaupten muss, die in den letzten Wochen überzeugten. Mit seiner Geschwindigkeit könnte Njinmah jedoch als Joker eine wertvolle Alternative darstellen. In 90 Pflichtspielen für den SVW hat er bislang 14 Tore erzielt und sechs Vorlagen gegeben, wobei seine fehlende Kaltschnäuzigkeit die Torquote etwas dämpfte.
Die Hoffnung der Bremer Fans richtet sich nun darauf, dass Njinmah seine Genesung beschleunigt und die Offensive des SVW weiter stärkt. Sollte er noch vor Jahresende zurückkehren, könnte er zusammen mit Füllkrug das Angriffspotenzial des Vereins deutlich erhöhen.