Niki Hedl feiert Jubiläum: 200. Einsatz bei Rapid – Rekord und Vertrag läuft aus
Kurz vor dem Abschlusstraining zum Heimspiel gegen die WSG erzielte Kara mit einem perfekten Volley ins obere Eck, woraufhin die Fans von Rapid in Ekstase ausbrachen – gleichzeitig feierte Torhüter Niklas „Niki“ Hedl seinen 200. Einsatz für den Verein und blickte optimistisch auf die bevorstehende Saison, während das Vertragsende im Sommer bereits diskutiert wird.
200. Einsatz und Rekord für Niki Hedl
Hedl, erst 25 Jahre und sechs Monate alt, wird damit als siebter Torhüter in der Geschichte Rapid Wiens zum Rekordträger des 200. Einsatzes. Er sagte vor dem Jubiläum: „Diese Zahl erfüllt mich mit Stolz“, und erinnerte daran, dass sein Debüt im Februar 2022 gegen Sturm in einem 2:2‑Unentschieden stattfand.
Feierliche Stimmung und bevorstehendes Duell gegen WSG
Am Ende des Abschlusstrainings für das Heimspiel gegen die WSG erwarteten die beiden Teams ein enges Duell, wobei Trainer Johannes Hoff Thorup nach Spielende ein „Golden Goal“ als Entscheidungsmöglichkeit ansprach. Als Kara den Volley erzielte, stürzte Co‑Trainer Ouedraogo sich in den Feierhaufen, und die Laune bei Rapid war mit Blick auf die Chance auf den besten Saisonstart des 21. Jahrhunderts blendend. Ab 19.30 Uhr sollte weiter gefeiert werden, und für die Rückfahrt der Fans nach 21.30 Uhr stellte die Westbahn Extra‑Züge von Hütteldorf Richtung Westen bereit.
Hedl betonte: „Es macht aktuell sehr viel Spaß. Aber ich weiß auch, wie schnell sich das bei Rapid ändern kann“, und erinnerte daran, dass die letzte Saison nicht gut gelaufen sei, er nun jedoch viel gefestigter sei. Er wolle weniger darauf achten, was andere schreiben, dafür mehr persönliche Gespräche mit Trainer und Familie führen und schätze den Spielstil, der stets nach Lösungen suche.
Ein weiteres Thema ist das Auslaufen der Verträge aller vier Torhüter, die mit den Profis trainieren: neben Hedl gehören Gartler (29), Orgler (21) und Göschl (20) dazu; laut KURIER‑Informationen werden nicht alle Verträge verlängert, jedoch wird nicht jeder Spieler kostenfrei gehen.
Hedl strebt an, bei Rapid abzuschließen und wieder ins Gespräch für die österreichische Nationalmannschaft zu kommen, während Trainer Johannes Hoff Thorup, verärgert über die U21‑Nominierung von Schöller, Hedls Mut im risikoreichen Spielaufbau lobt, jedoch keine Garantie für eine gemeinsame Zukunft gibt.
Abschließend bleibt Hedl ein attraktives Gesicht für Werbung und könnte weitere Jubiläen mit Rapid feiern, sofern sein Vertrag bis zum Sommer verlängert wird.