Bundesliga FRAUEN
Nike bietet Frauen-Bundesliga bis zu 15 Millionen‑Euro‑Kredit
Ab dem 1. Juli 2027 kann die eigenständige Frauen‑Bundesliga, in der Nationalspielerin Klara Bühl aktiv ist, einen flexiblen Kredit von bis zu 15 Millionen Euro von Ausrüster Nike aufnehmen, wie ein Schreiben des neu gegründeten FBL e. V. an die Clubs, das der Deutschen Presse‑Agentur vorliegt, zeigt.
Nike stellt Kreditrahmen bereit
Der Kreditrahmen von bis zu 15 Millionen Euro wird zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr angeboten. Nike habe seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, dem FBL e. V. eine flexible Kreditlinie zu gewähren, wie das Schreiben an die Clubs der Presse bestätigt.
berichtete zuerst über das Vorhaben und zitierte das Papier, wonach die Finanzierung „einen erheblichen Spielraum für die Aufbau‑ und Entwicklungsphase der Frauen‑Bundesliga“ ermögliche. Die Aussage unterstreiche die strategische Bedeutung des Kredits für die neue Liga.
Die langjährige Partnerschaft des DFB mit Adidas endet in diesem Jahr, während Nike ab 2027 die Nationalmannschaften ausstatte. Dieser Wechsel spiegle die wachsende Rolle des Weltkonzerns im deutschen Fußball wider.
Wegen Nike-Deal DFB beendet langjährige Partnerschaft mit Adidas
Im April wurde bekannt, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) sich von Adidas bis zu 100 Millionen Euro leihen kann. Der Sportartikelhersteller stelle dem Ligaverband der Männer dafür einen entsprechenden Darlehensrahmen bereit.
Die Frauen‑Bundesliga wird ab dem kommenden Sommer nicht mehr vom DFB organisiert. Neue Details zur Abspaltung wurden im digital abgehaltenen außerordentlichen DFB‑Bundestag letzte Woche einstimmig beschlossen.
Der im Dezember gegründete Ligaverband FBL e. V., der bereits die Interessen der 14 Erstligisten vertritt, übernimmt ab der Saison 2027/28 allein die Verantwortung für die Frauen‑Bundesliga. Damit wird die Liga eigenständig und rechtlich vom DFB getrennt.
Der DFB hat mit der FBL einen Pacht‑ und einen Grundlagenvertrag abgeschlossen, der die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen zwischen beiden Verbänden regelt. Diese Vereinbarungen sichern die langfristige Zusammenarbeit trotz der strukturellen Trennung.