Bundesliga
Neuer Aufbruch für David Alaba: Vom Rekordmeister in die Bundesliga
David Alaba hat offenbar entschieden, welchen Klub er künftig vertreten will. Laut Transfer‑Journalist Fabrizio Romano besteht bereits eine mündliche Einigung mit dem Serie‑A‑Klub Udinese Calcio, wobei noch einige Details zu klären sind. Der 34‑jährige Verteidiger ist seit dem Abschied von Real Madrid vereinslos und damit ablösefrei.
Mündliche Einigung und offene Punkte
Romano bestätigte, dass Alaba und Udinese Calcio eine mündliche Übereinkunft über eine Zusammenarbeit erzielt haben. Formalitäten, etwa die Vertragsunterzeichnung, sollen noch abgeschlossen werden, bevor die Verpflichtung endgültig fixiert ist. Der österreichische Nationalspieler soll demnach bald einen neuen Vertrag unterschreiben.
Udinese Calcio: Bedarf in der Innenverteidigung
Udinese liegt aktuell auf dem 13. Rang der Serie A nach einem Sieg, einem Remis und drei Niederlagen. Der Klub hat akuten Handlungsbedarf in der Innenverteidigung, da Oumar Solet und Matteo Palma derzeit verletzt sind. Trainer Kosta Runjaic, ein in Wien geborener Deutscher, sucht nach Verstärkung, wobei Alaba als erfahrener Innenverteidiger gilt.
Alabas aktuelle Form und Ausblick
Alaba spielte zuletzt für Real Madrid, den spanischen Rekordmeister, dessen zahlreiche Verletzungen in den letzten Jahren zu einer Nichtverlängerung seines Vertrags führten. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er im Mai beim 4:2‑Sieg von Real gegen Athletic Club. Seitdem hielt er sich in Los Angeles privat fit und trainierte mit verschiedenen Personaltrainern.
Der Vater von Alaba, George, erklärte kürzlich, dass es zahlreiche Anfragen aus den USA und Europa gebe und dass sein Sohn bald entscheiden werde. Neben Udinese wurden auch Union Berlin, Club America und eine mögliche Rückkehr zu Austria Wien genannt, doch bislang fehlt eine verbindliche Zusage.
Für Alaba würde ein Wechsel nach Italien das fast dreimonatige Ausbleiben von Profifußball beenden. Sollte die mündliche Einigung in einen festen Vertrag münden, steht er erneut im Fokus der Bundesliga‑ und europäischen Medien, die seine Rückkehr in die höchste deutsche Liga diskutieren.