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Neue Trainerin Voss-Tecklenburg startet mit klaren Zielen in Zürich

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Neue Trainerin Voss-Tecklenburg startet mit klaren Zielen in Zürich

Im gläsernen Saal des Letzigrund, wo das Licht auf das FCZ-Logo fiel, stellte der Vorstand am Donnerstag Martina Voss-Tecklenburg als neue Cheftrainerin des Frauen-Teams vor. Die 58‑jährige Deutsche wirkte entschlossen, das Projekt in Zürich weiterzuentwickeln und betonte sofort ihre Lust, das Team zu stärken.

Entscheidung für den FC Zürich

Aus einer Vielzahl an Angeboten entschied sich Martina Voss-Tecklenburg für den FC Zürich. Sie sah im Projekt des Schweizer Klubs die besten Rahmenbedingungen. Der Schritt markiert ihren Rückkehr in die Schweiz nach einer dreijährigen Pause von der Trainerbank.

Die Vorfreude, nach rund drei Jahren wieder auf der Trainerbank zu stehen, ist bei ihr groß. Sie wohnt nahe der niederländischen Grenze, was die Rückkehr nach Zürich erleichtert. Der Posten reizte sie aus mehreren Gründen, darunter die Möglichkeit, ein ambitioniertes Team zu leiten.

Voss-Tecklenburg war zuvor Nationaltrainerin der Schweiz und Deutschlands. Nach ihrem Aus beim DFB hatte sie eine berufliche Pause eingelegt. Jetzt könne sie wieder in der Schweiz arbeiten, was sie sich stets vorstellen konnte.

„Ich trage die Schweiz immer noch im Herzen“, betont sie. Diese persönliche Bindung unterstreicht ihr Engagement für den Klub. Sie sieht die Schweiz nicht nur als Arbeitsort, sondern als Teil ihrer Identität.

Das Zürcher Derby in der Women’s Super League zwischen GC und dem FC Zürich wird am Freitag im kommentierten SRF‑Stream übertragen. Voss-Tecklenburg wird das Spiel mit ihrer neuen Mannschaft bestreiten. Das Duell gilt als wichtiger Test für die frühe Saison.

Ziele und Philosophie

Ihre erste Aufgabe nach der Ankunft besteht darin, alle Abläufe und die Teamidentität kennenzulernen. „Ich will spüren, wie die Abläufe sind, welche Identität das Team hat“, erklärt sie. Sie betont ein Miteinander, in dem Spielerinnen Handlungskompetenz entwickeln.

Voss-Tecklenburg, die sich selbst als Teamplayerin beschreibt, will Verantwortung teilen und abgeben. „Vor allen Dingen möchte ich ein Miteinander, in dem man sich wohlfühlt und vertrauensvoll Dinge ansprechen darf“, sagt die 58‑jährige Trainerin. Vertrauen, Fehlertoleranz und Commitment seien die Basis für Höchstleistungen.

Nach sieben Runden liegt der FC Zürich ungeschlagen auf dem zweiten Platz der Women’s Super League. Das Team spiele bereits einen sehr energetischen Fußball, „es macht es gerade richtig gut“. Sie möchte im Angriff im letzten Drittel zusätzliche Akzente setzen und bis November sehen, wie weit das Team kommen kann. „Klar ist: Wir wollen eigentlich jedes Spiel gewinnen“, betont Voss-Tecklenburg.

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