Bundesliga
Nervosität und Vorfreude prägen Luca Vozars erstes Bundesliga‑Einsatzminute bei Schalke
Luca Vozar steht zwischen Nervosität und Vorfreude, nachdem er in der Bundesliga bislang nur eine Viertelstunde Einsatzzeit erhalten hat – die er gegen den FC Bayern bekam. Der 19‑jährige Bottrop‑Geborene, der seit elf Jahren für den Königsblauen spielt, wird von Trainer Miron Muslic bereits als Zukunft des FC Schalke bezeichnet.
Erste Minuten im Rampenlicht
In der Sommer‑Saisonvorbereitung fiel Vozars Talent erstmals richtig auf, doch sein Profidebüt kam erst im Spiel gegen den FC Bayern, wo er exakt sechzehn Minuten auf dem Platz stand. Während dieser kurzen Phase gewann er einen Zweikampf, stoppte einen Offensivangriff der Gäste und wurde von den Fans bejubelt, bevor das Spiel endete.
Trainer‑Vertrauen und eigene Ziele
Miron Muslic erklärte, Vozar solle das nächste Eigengewächs werden, das den Sprung aus der Knappenschmiede zu den S04‑Profis schafft. Der junge Stürmer selbst betonte in seiner ersten Medienrunde: „Ich habe jetzt 16 Minuten gespielt, ich will einfach weitere Bundesliga‑Minuten sammeln und ankommen im Herrenfußball.“
Vozar schilderte das Erlebnis im Stadion als „einzigartig“: „Maxi Wöber und ich wurden eingewechselt, ich hatte zehn bis fünfzehn Sekunden Zeit, dann stand ich auf dem Feld, sah Olise, Diaz und 62 000 Zuschauer – dieses Gefühl kann ich kaum beschreiben.“
Der Spieler erinnerte sich zudem an die Nervosität, die er spürte, als er im Vorjahr noch in der Nordkurve stand und die Profis Dzeko und Karaman beobachtete. „Als ich sie persönlich kennengelernt habe, war ich gut nervös“, sagte er.
Jürgen Fromme von firo sportphoto/GettyImages dokumentierte den Moment, in dem Vozar erstmals im Profibereich auffiel. Trotz der geringen Einsatzzeit bleibt die Erwartung hoch, dass er künftig mehr Minuten sammelt und sich im Herrenfußball etabliert.