Ligue 1
Nantes beharrt auf Matthis Abline-Transferpreis trotz Abstieg in Ligue 2
FC Nantes hat das neueste Angebot für den 23-jährigen französischen Nachwuchsnationalspieler Matthis Abline abgelehnt, obwohl der Verein kürzlich in die Ligue 2 abgestiegen ist. Dies unterstreicht die Entschlossenheit des Klubs, eine Bewertung zu erreichen, die der Schätzung vom vergangenen Sommer von 40 bis 50 Millionen Euro entspricht. Die Ablehnung folgt einem Bericht von L’Équipe, dem zufolge das Angebot unter der von Nantes nun geforderten Mindestgrenze von 30 Millionen Euro lag.
Der Verein aus der Loire-Region verlor seinen Ligue-1-Status nach einer durchwachsenen Saison, in der der Franzose in 34 Partien acht Tore erzielte und damit eine offensichtliche Lücke in der Offensive hinterließ. Daher ist die Beibehaltung von Matthis Abline zentral für Nantes’ Plan, den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse zu schaffen.
Sowohl Wolverhampton Wanderers als auch Paris FC haben Interesse bekundet, doch ihre Angebote reichten nicht an den von Nantes geforderten Preis heran, sodass der 23-Jährige in Nantes am Beaujoire blieb. Laut L’Équipe liegt der Marktwert des französischen Nachwuchsnationalspielers weiterhin über den auf dem Tisch liegenden Angeboten.
AS Monaco, der Klub aus dem Fürstentum, unterbreitete ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro, während Paris FC mit 23 Millionen Euro nachlegte – beide wurden von den Kanarienvögeln abgelehnt. Das Interesse mehrerer Vereine unterstreicht den Ruf des Spielers trotz des jüngsten Abstiegs der Mannschaft.
Nantes hat seine geforderte Mindestsumme nun auf 30 Millionen Euro reduziert, nachdem sie im vergangenen Sommer noch bei 40 bis 50 Millionen Euro lag. Doch kein Interessent hat diese angepasste Summe bisher erreicht. Die Haltung des Vereins deutet darauf hin, dass man verhandlungsbereit ist, aber nicht unter der neuen Bewertung bleiben will.
Weitere Gespräche mit Monaco sind zu erwarten, doch der Klub muss die Lücke schließen, bevor ein Transfer vollzogen werden kann. Luke Entwistle berichtete, dass die Region an der Loire die Entwicklungen im Laufe des Transferfensters genau verfolgen wird.