Nächster Trainer‑Kandidat bei Gladbach fällt aus dem Rennen
Christian Verheyen/GettyImages – Bei Borussia Mönchengladbach herrscht Krise: Nach der vernichtenden 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg feuerten die Fohlen Trainer Eugen Polanski aus, und der Verein befindet sich nun dringend auf der Suche nach einem Nachfolger. Die Situation verschärft die Diskussion um den nächsten Trainer‑Kandidaten, der bereits aus dem Rennen gefallen ist.
Die Fohlen zeigten ihre Unzufriedenheit lautstark, indem sie Polanski nach dem Spiel aus dem Stadion trieben. Der Vorfall verdeutlicht die tiefe Unruhe im Kader und bei den Anhängern.
Gegen Mainz 05 übernimmt Co‑Trainer Jan‑Moritz Lichte die Mannschaft. Nach dem Spiel soll der noch zu bestimmende Cheftrainer die Führung übernehmen.
Ole Werner hat bereits abgesagt, weil er kurz nach seinem Aus bei RB Leipzig keine neue Aufgabe übernehmen will. Der 38‑jährige Werner betont, dass er nach seinem Aus bei RB Leipzig keine neue Aufgabe übernehmen wolle. Damit bleibt das Feld für die Nachfolgesuche weiter offen.
Die Rheinische Post berichtete, dass Brian Priske nicht mehr im Gespräch sei, obwohl angeblich eine Millionenablöse bereitstand. Der 49‑jährige Priske wurde zuvor von der dänischen Zeitung Tipsbladet ins Gespräch gebracht. Gladbach verfügen laut über rund vier Millionen Euro Budget für die Trainersuche, das jedoch nicht für Priske eingesetzt wird.
Weitere Kandidaten im Fokus
Stattdessen rücken Horst Steffen, Alexander Blessin und Christian Eichner stärker in den Fokus. Steffen äußerte kürzlich gegenüber Sky: „Es kribbelt jetzt schon. Trotzdem muss es eben auch so sein, dass ich das Gefühl habe, dass es der richtige Verein ist.“
Weitere mögliche Traineroptionen
Namen wie Lukas Kwasniok oder Steffen Baumgart gelten wegen ihrer Kölner Vergangenheit als unwahrscheinlich. Die RP nennt zudem Martin Schmidt, Sandro Schwarz und Dimitrios Grammozis als mögliche Trainer‑Kandidaten.
Bis ein neuer Cheftrainer offiziell benannt wird, bleibt die Situation bei Borussia Mönchengladbach angespannt, und die Fohlen hoffen auf eine schnelle Lösung.