Nach Urbig-Debüt könnte Finn Dahmen den nächsten DFB‑Keeperwechsel besetzen
Nach dem DFB‑Debüt von Bayern‑Keeper Jonas Urbig gegen Serbien fragt sich die Nationalmannschaft, wer als nächster im Tor eingesetzt wird. Marvin Ibo Guengoer lieferte das, das den Moment festhält, während die Diskussion um den nächsten Keeperwechsel bereits läuft.
Bisherige Einsätze im Tor
Im Spiel gegen die Niederlande (1:1) stand Nummer eins Marc‑André ter Stegen zwischen den Pfosten für Deutschland. Bei der bitteren Niederlage gegen Griechenland (0:1) kam Alexander Nübel zum Einsatz. Beim ersten Sieg unter Bundestrainer Jürgen Klopp gegen Serbien (2:0) feierte Jonas Urbig sein DFB‑Debüt.
Spekulationen für das nächste Spiel
Für das zweite Spiel gegen Griechenland wird Finn Dahmen vom FC Augsburg als möglicher Kandidat genannt. Der spekuliert, dass ein Wechsel in Thessaloniki stattfinden könnte, weil Dahmen beim Abschlusstraining im DFB‑Campus abseits der anderen Torhüter trainierte – ein Muster, das bereits bei den später eingesetzten Schlussmännern zu beobachten war.
Dahmen wurde als einziger Torhüter für beide Kader nominiert, während Noah Atubolu bislang ohne Einsatz blieb. Unter Julian Nagelsmann war der Augsburger bereits mehrfach im Kader, sah sich aber elfmal von der Bank aus.
Zwischen November 2019 und September 2020 standen bei vier aufeinanderfolgenden Länderspielen immer unterschiedliche Keeper im Tor: Manuel Neuer, Marc‑André ter Stegen, Kevin Trapp und Bernd Leno. Diese Historie zeigt, dass Wechsel im Tor keine Seltenheit sind.
Finn Dahmen hat sich durch starke Monate in der Bundesliga bei Augsburg einen festen Platz im Nationalteam erkämpft. Der 28‑jährige Wiesbadener durchlief seit der U15 jede Jugendmannschaft beim DFB und war 2021 Stammtorhüter der U21‑Europameisterschaft.
Nach längerem Warten könnte seine DFB‑Karriere nun in Griechenland die nächste Stufe erreichen, wenn er im kommenden Spiel zum Einsatz kommt.