Nach Trennung Asamoah-Comeback wird Schalke-Thema weiter diskutiert
Nach der unglücklichen Trennung Asamoah-Comeback diskutierten Schalke‑Vertreter und der ehemalige Klub‑Verantwortliche Gerald Asamoah am Donnerstag beim Business‑Kreisel, der im Haus des neuen Hauptsponsors Beumer Group stattfand. Der 47‑jährige Asamoah, einst Spieler und später Verantwortlicher, war ebenfalls anwesend. Die Diskussion drehte sich um die Möglichkeit, Asamoah in einer nicht‑spielerischen Funktion zurückzuholen. Die Veranstaltung diente dem Austausch zwischen Vereinsvertretern und regionalen Unternehmen.
Business‑Kreisel‑Treffen
Beim sogenannten Business‑Kreisel findet ein reger Austausch zwischen Vertretern des FC Schalke und verschiedenen, meist regionalen Unternehmen statt. Marcel Engelbrecht dokumentierte das Treffen fotografisch. Die Beumer Group stellte als neuer Hauptsponsor den Rahmen für die Gespräche bereit. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter aus der Logistik, dem Bauwesen und der Energiebranche, die regelmäßig mit dem Verein kooperieren.
Mögliche Rückkehr
Nach seinem persönlichen Aus bei Königsblau brauchte Asamoah Zeit, die Trennung zu verarbeiten. Die Art und Weise des Abschieds ließ damals Fragen offen, insbesondere weil kein passender Posten für ihn gefunden wurde. Früher hatte er als Sportdirektor im Verein gewirkt, wo er für die Nachwuchsförderung zuständig war. Inzwischen führte er intensive Gespräche mit Schalke‑Boss Matthias Tillmann.
Aus diesen Gesprächen entstand die Einladung von Tillmann zum Business‑Kreisel, die Asamoah annahm. Der Hintergrund sei ein potenzielles Comeback des heute 47‑jährigen Fans. Mögliche Aufgaben könnten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder als Botschafter für soziale Projekte liegen. Bisher bleibt das Vorhaben jedoch vage und weniger als konkrete Anstellung zu werten.
Der Westdeutsche Allgemeine Zeitung zufolge hat der Dialog bereits mehrere Schritte in Richtung einer erneuten Annäherung ermöglicht. Ein erster Schritt sei das persönliche Treffen, ein zweiter das offene Gespräch über mögliche Aufgaben. Schalke‑Chef Matthias Tillmann betonte, dass die Identität des Vereins stark mit Persönlichkeiten wie Asamoah verknüpft sei. Weitere Schritte könnten folgen, wenn beide Seiten zustimmen.
Damit zeigt das Treffen, dass Schalke einerseits nach neuen Partnerschaften sucht und andererseits die Bindung zu einem beliebten Klub‑Symbol wieder beleben will. Ein konkretes Angebot könnte in den kommenden Wochen folgen, falls die Gespräche positiv weiterlaufen.