Nach Länderspiel‑Enttäuschung hofft Hoeneß auf Jeltsch‑Debüt beim VfB
Der Anruf des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp erfüllte den 20‑jährigen Finn Jeltsch mit einem Traum: Im September wurde er erstmals für die deutsche A‑Nationalmannschaft nominiert. Trotz eines 43‑köpfigen Aufgebots, in dem zahlreiche Newcomer Platz fanden, blieb er in den vier Nations‑League‑Spielen ungenutzt. VfB‑Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich dennoch stolz und betonte, dass das Debüt nur eine Frage der Zeit sei.
Nomination und Nicht‑Einsatz
Jeltsch erhielt im September den ersten Ruf für die A‑Nationalmannschaft, doch das 43‑köpfige Kader‑Rückgrat ließ ihn in allen vier Nations‑League‑Spielen außen vor. Der Innenverteidiger des VfB Stuttgart gehörte zu den wenigen, die trotz Nominierung keinen Einsatz fanden.
Hoeneßs Vertrauen in den jungen Abwehrstar
Auf einer Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Paderborn erklärte Hoeneß: „Klar, Finn hätte gern sein Debüt gefeiert. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis das passieren wird.“ Er hob hervor, dass Jeltsch „eine große Energie ins Team bringt“ und „sehr lernwillig“ sei.
Der Trainer fügte hinzu: „Finn gehört die Zukunft. Wenn er das bleibt, wird er nur noch besser, obwohl er bereits ein sehr gutes Niveau hat.“
Stuttgarter Saison‑Entwicklung
In der laufenden Saison stand Jeltsch in allen sechs Pflichtspielen der Stuttgarter Startelf, was seine rasante Weiterentwicklung beim VfB unterstreicht. Trotz des Fehlstarts von nur drei Punkten aus den ersten vier Ligaspielen sei ein Sieg gegen den Aufsteiger SC Paderborn Pflicht.
Hoeneß betonte, dass Jeltsch nach dem DFB‑Fehlstart mit „breiter Brust“ zurückkehren werde, weil die Nominierung allein bereits eine Belohnung für seine Leistungen sei.
Ausblick auf das Paderborn‑Duell
Hoeneß rechnete fest damit, dass Jeltsch wieder fester Bestandteil der Dreierkette sein werde, wenn Stuttgart gegen Paderborn antritt. Ein Sieg würde nicht nur die Punktesituation verbessern, sondern auch den Weg für Jeltschs ersehnten Nationalmannschaftseinsatz ebnen.