Nach Großkreutz‑Kritik reagiert Ralf Fährmann überraschend im Podcast
Nach der Kritik von BVB‑Legende Kevin Großkreutz meldet sich der 38‑jährige Ex‑Torhüter Ralf Fährmann zu Wort und kündigt eine überraschende Reaktion im Podcast an. Über einen Instagram‑Beitrag des Formates „Viertelstunde Fußball“ bot er an, das Thema persönlich zu besprechen.
Einladung zum Podcast
Unter dem Instagram‑Post schrieb Fährmann: „Ich komme gerne vorbei, dann quatschen wir drüber!“ Die Podcast‑Macher reagierten prompt: „Das klingt hervorragend! Wir freuen uns und kommen auf dich zu.“ Der Auftritt soll im Format „Viertelstunde Fußball“ stattfinden, das bereits zahlreiche Gäste aus dem Revier präsentiert habe.
Ein konkreter Termin wurde bislang nicht festgelegt. Sollte das Gespräch stattfinden, würden die ehemaligen Revier‑Rivalen – einstige Mitspieler im Elfmeterschießen des Supercups 2011 – erneut aufeinandertreffen. Die Einladung folgt einer öffentlichen Auseinandersetzung, die durch Enthüllungen aus Fährmanns neuer Biografie ausgelöst wurde.
Buch löst Kontroverse aus
Im Supercup 2011 parierte Fährmann im Elfmeterschießen einen Schuss von Großkreutz, woraufhin Schalke den Titel gegen Borussia Dortmund sicherte. Das Spiel war das erste Aufeinandertreffen beider Vereine seit Jahren und wurde als Showdown der Revier‑Rivalität gefeiert.
Auslöser der aktuellen Debatte ist Fährmanns Buch „Schalke und ich – eine Liebesgeschichte“, in dem er Einblicke in seine Zeit bei den Königsblauen gibt. Besonders die Schilderung einer angeblichen Wutrede des ehemaligen Trainers Dimitrios Grammozis erregte Aufsehen, worüber Großkreutz verärgert reagierte. Fährmann betont, dass das Werk keine Abrechnung, sondern ein Liebesbrief an den Verein sei.
Im gemeinsamen Podcast mit Kommentator Cornelius Küpper kritisierte der frühere Dortmunder: „Das macht man nicht. Was in der Kabine passiert, bleibt auch in der Kabine.“ Er warf damit die Praxis auf, interne Gespräche öffentlich zu machen, zurück.
Fährmann wendet sich gegen den Vorwurf, ehemalige Weggefährten bloßstellen zu wollen, und schrieb auf Instagram: „Jungs, das Buch ist alles andere als eine Abrechnung, eher genau das Gegenteil.“ Er fordert die Leser, sich selbst ein Urteil zu bilden.
Ob die beiden ihre Sichtweisen bald gemeinsam vor dem Mikrofon diskutieren, bleibt abzuwarten. Fans hoffen auf ein offenes Gespräch, das Klarheit über die umstrittenen Kapitel bringen könnte.