Bundesliga
Nach Fehlstart Supercomputer warnt vor hohem Abstieg für HSV
Nach Fehlstart Supercomputer warnt vor hohem Abstieg für HSV, während die Euphorie nach den Sommertransfers – Patson Daka, Terem Moffi, Zakaria El Ouahdi und der feste Kauf von Fabio Vieira – rund um den Volkspark noch nachhallt. Nach nur zwei Spieltagen steht der Klub bei null Punkten, einer Torbilanz von 0:7 und einer 0:5 Heimplatzverlust gegen Mainz.
Supercomputer prophezeit hohe Absturzwahrscheinlichkeit
Nach der letzten Saison, in der der Hamburger SV relativ souverän den Klassenerhalt erreicht hatte, wollte der Verein in der Saison 2026/27 den nächsten Schritt seiner Entwicklung gehen und sich weiter in der Bundesliga etablieren. Dieser Schritt sollte die Basis für langfristigen Erfolg bilden. Die Ziele wurden von der Vereinsführung klar kommuniziert.
Die Transfers von Patson Daka, Terem Moffi und Zakaria El Ouahdi sowie der feste Kauf von Fabio Vieira lösten große Euphorie rund um den Volkspark aus. Fans hofften, dass die neuen Offensivkräfte die Mannschaft sofort verstärken würden. Die Ankündigungen wurden von den Medien breit aufgegriffen.
Von dieser Euphorie ist nach den ersten beiden Spieltagen jedoch kaum noch etwas übrig. Der HSV liegt mit null Punkten und einer Torbilanz von 0:7 am Tabellenende der Bundesliga, wobei die jüngste 0:5 Heimplatzverlust gegen Mainz besonders schmerzte. Trainer Merlin Polzin bezeichnete die Situation nach dem Abpfiff als „Ein Moment, der extrem weh tut“ und „ein maximal beschissener Nachmittag“.
Die kommenden Partien gegen RB Leipzig auswärts und 1. FC Köln zu Hause werden richtungsweisend sein, um ein frühes Absinken in den Abstiegskampf zu verhindern. Beide Gegner gehören zu den etablierten Teams der Liga. Ein Punkt gegen einen dieser Gegner könnte das Vertrauen der Mannschaft stärken.
Der berühmte Supercomputer von Opta liefert derzeit eine düstere Abstiegsprognose: Nach den ersten beiden Spieltagen sieht die KI eine Wahrscheinlichkeit von 34,3 % für einen direkten Abstieg und 12,1 % für die Relegation. Vor Saisonbeginn lagen die Werte bei 20,1 % bzw. 9,1 %. Die Prognose des KI‑Modells bleibt besorgniserregend. Damit ist der HSV derzeit der größte Abstiegsfavorit.
HSV‑Kapitän Nicolai Remberg versuchte nach der Niederlage gegen Mainz, nicht schwarz zu malen, und sagte: „Egal, was jetzt auf uns einprasselt, da gehen wir durch. Ich kenne die Mannschaft, wir brechen nicht ein, das bricht uns nicht das Genick.“ Seine Worte sollen die Mannschaft motivieren, bevor die nächsten Spiele anstehen.