WM
Mourinhos frühe Prägung in Valdebebas nährt Real Madrids Optimismus
Jose Mourinho hat diese Woche offiziell seine zweite Amtszeit als Trainer von Real Madrid auf dem Trainingsgelände Valdebebas des Vereins begonnen, und der portugiesische Taktiker zeigte sofort Wirkung, indem er die ersten Trainingseinheiten leitete und die Verpflichtung des Linksverteidigers Marc Cucurella sicherte.
Die Hierarchie des Vereins lobte den frühen Einfluss und hob Mourinhos praxisnahe Methoden hervor. Führungskräfte zeigten sich begeistert von seiner Einstellung und Führung in den ersten Rückkehrtagen.
Laut Mundo Deportivo sind die Blancos sehr zufrieden und beeindruckt von dem Einfluss, den ihr neuer Trainer bereits im Verein ausgeübt hat. Die Zeitung hob die schnelle Aufnahme von Mourinhos Methoden in den ersten Tagen der Prä‑Saison hervor.
Seit seiner Bestätigung als neuer Trainer im Juni hat Mourinho eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kaders übernommen und sowohl bei Zu- als auch Abgängen mitgewirkt. Ein klares Beispiel war sein direkter Einsatz, um Marc Cucurella vom Beitritt zum Verein zu überzeugen.
Zurück auf dem Trainingsplatz in Valdebebas verbrachte Mourinho lange Stunden mit der Vorbereitung von Einheiten und überwachte dabei jeden Aspekt der Arbeit des Teams genau. Seine typische Intensität zeigte sich, als er ständig Übungen unterbrach, um Korrekturen vorzunehmen, mehr Konzentration forderte und bei Torwarttraining eingriff.
Die Vereinsführung steht voll hinter Mourinho; leitende Führungskräfte sehen seine Verpflichtung als ideale Chance, nach internen Meinungsverschiedenheiten, insbesondere den Spannungen zwischen Aurelien Tchouameni und Federico Valverde, Disziplin und Einheit wiederherzustellen.
Eine seiner ersten Änderungen besteht darin, dass die Spieler fast zwei Stunden vor Trainingsbeginn in Valdebebas eintreffen müssen, um die Standards in Professionalität und Vorbereitung zu erhöhen.
Doch die eigentliche Prüfung steht noch bevor, da viele der größten Stars von Real Madrid – Vinicius Jr., Kylian Mbappé und Jude Bellingham – noch nicht aus ihrer nach‑Weltmeisterschaftspause zurückgekehrt sind, was Mourinho zwingt, Persönlichkeiten zu managen und das Kollektiv in den Vordergrund zu stellen. Vereinsvertreter erkennen das Ausmaß dieser Herausforderung an, sind jedoch überzeugt, den richtigen Trainer verpflichtet zu haben, und glauben, dass seine Erfahrung, Autorität und Persönlichkeit einen Umkleideraum voller Elite‑Talente vereinen und eine Siegerkultur wiederherstellen können.