Bundesliga
Mohamed Alì Zoma sichert Nürnberg den Auswärtssieg in karlsruhe
Im Rhein-Neckar-Stadion feierte Mohamed Alì Zoma das 0:1 gegen den Karlsruher SC, das den 1. FC Nürnberg am 19. September 2026 zum Auswärtssieg führte und das Team vorübergehend an die Tabellenspitze setzte. Die Stimmung war elektrisierend, als die Fans den Treffer lautstark begrüßten.
Der 1. FC Nürnberg gewann mit 1:0 gegen den Karlsruher SC. Mohamed Alì Zoma, in der 31. Minute, erzielte das einzige Tor. Der Sieg katapultierte das Team, das als FCN abgekürzt wird, vorübergehend an die Spitze der 2. Bundesliga. Beide Vereine sind ehemalige Deutsche Meister und Gründungsmitglieder der Bundesliga.
Trainer Maximilian Senft stellte im Vergleich zum vorherigen Spiel zwei Änderungen in der Startelf vor. Lilian Egloff und Viktor Bergh rückten für Tim Civeja und Noel Eichinger ein. Miroslav Klose, technischer Leiter bei Nürnberg, bestätigte das Vertrauen in die neue Formation, die bereits beim 2:1-Heimsieg gegen Hannover erfolgreich war.
Frühe Spielphasen und das entscheidende Tor
Der FCN dominierte die Ballkontrolle und ließ den Ball um den Strafraum des Karlsruher SC kreisen, ohne klare Chancen zu kreieren. In der 21. Minute erhielt Marcel Franke nach einem Ellenbogen am Becker die erste Gelbe Karte. Fünf Minuten später prüfte Tim Janisch mit einem Distanzschuss den Torhüter Hans Christian Bernat, der parierte. In der 31. Minute kam nach Zuspielen von Scobel und Fernández der Ball zu Zoma, der aus halblinker Position im Strafraum trocken zum 0:1 einschob.
Nach dem Rückstand drängte der KSC stärker nach vorne. Marvin Wanitzek setzte einen Freistoß, dessen Kopfball von Jan Reichert (FCN) gehalten wurde, und ein Eigentorversuch von Wanitzek wurde ebenfalls vom Nürnberger Keeper abgewehrt. Die knappe Führung blieb bis zur Halbzeitpause unverändert.
Halbzeitwechsel und zweite Halbzeit
Trainer Senft reagierte zur Pause mit einem Doppelwechsel und brachte Jason Ponente‑Ramirez sowie Sandro Trémoulet ins Spiel. Ponente‑Ramirez versuchte bereits in der 49. Minute einen Flachschuss, den Jan Reichert parierte. In der 63. Minute traf Karlsruher Verteidiger Rafael Pinto Pedrosa aus knapp 20 Metern, doch das Tor wurde nach Videoüberprüfung wegen einer knappen Abseitsstellung von Viktor Bergh nicht anerkannt.
In der Schlussphase warf der KSC alles nach vorn: ein Schuss von Ponente‑Ramirez wurde in der 78. Minute geblockt, Rafael Lubach wurde in der 81. Minute auf der Gegenseite gestoppt. In der Nachspielzeit hatte Rayan Ghrieb die Chance auf das 0:2, sein abgefälschter Schuss ging rechts vorbei. Der 1. FC Nürnberg hielt den 1:0-Auswärtssieg bis zum Schlusspfiff.
Die xGoals‑Analyse zeigte 0,50 für den KSC gegenüber 1,06 für den FCN. Schnellster Spieler war Shio Fukuda vom KSC mit 32,54 km/h. Zomas Treffer hatte mit 17 Prozent die geringste Torwahrscheinlichkeit, während Tim Janisch die beste Pass‑Effizienz von 1,3 für den FCN aufwies. Bildmaterial stammt von Daniel Meyer.