Serie A
Millionenregen nach 124 Minuten: VfB verkauft Lazar Jovanovic
Am letzten Tag der Transferphase hat der VfB Stuttgart das 19‑jährige Top‑Talent Lazar Jovanovic an die Serie‑A‑Mannschaft Udinese Calcio verkauft. Trotz nur 124 Minuten Spielzeit in der ersten Mannschaft bringt der serbische Offensivakteur einen Millionenregen für die Schwaben, wie am Dienstagnachmittag mitgeteilt wurde.
Begrenzte Einsatzzeit
Jovanovic absolvierte für den VfB insgesamt sechs Pflichtspiele – drei in der Bundesliga und drei in der Europa League – ohne eine Torbeteiligung. Insgesamt spielte er weniger als 180 Minuten, konkret 124 Minuten, und war als Nicht‑EU‑Bürger nicht für die zweite Mannschaft einsetzbar.
Trainer Sebastian Hoeneß lobte das Potenzial des Offensivakteurs, doch im laufenden Saisonjahr hätte er voraussichtlich keine größere Rolle erhalten können.
Finanzieller Gewinn für Stuttgart
Laut Sky fließen für den Flügelspieler rund 6,5 Millionen Euro Ablösesumme plus mögliche Bonuszahlungen von 1,5 Millionen Euro. Ein zweiter Bericht nennt eine Gesamtsumme von sieben Millionen Euro inklusive Boni.
VfB Stuttgart muss 40 Millionen Euro einspielen – fünf Stars bringen Geld
Der VfB hatte den Serben vor einem Jahr von Roter Stern Belgrad für 4,5 Millionen Euro verpflichtet, ein anderer Hinweis spricht von fünf Millionen Euro – beide Angaben werden von den Quellen genannt.
Ausblick für den Offensivakteur
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erklärte: „Lazar hat eine vielversprechende Vorbereitung absolviert und in mehreren Testspielen seine Qualitäten gezeigt. Der Wechsel nach Udine bietet ihm die Chance auf mehr Spielanteile.“
Mit sofortiger Wirkung schließt sich Jovanovic dem italienischen Erstligisten an und hofft auf mehr Einsatzzeit. Er ist nach Jovan Milosevic, der zu Sporting Braga wechselte, das zweite serbische Talent, das den VfB im Sommer verlässt.
Der Kontrast zwischen minimaler Einsatzzeit und erheblichem finanziellen Nutzen verdeutlicht, dass Stuttgart trotz geringer sportlicher Beiträge ein starkes Transferplus erzielt. Das Geld kann nun in weitere Verstärkungen investiert werden.