Millionen Euro für Michael Olise Bayern-Patron Uli Hoeneß – Gerücht?
Während in der Fußballwelt Gerüchte über einen 300 Millionen‑Euro‑Transfer von Michael Olise zu Real Madrid kreisen, betont Bayern‑Patron Uli Hoeneß, dass der Franzose vertraglich bis zum 30. Juni 2029 gebunden ist und er keinerlei Eile verspürt, über eine Ablösung zu reden.
Gerüchte um Rekordablösesumme
Während der WM wurden immer wieder Spekulationen laut, Olise solle zu Real Madrid wechseln und dabei eine Rekordablösesumme von rund 300 Millionen Euro erzielen. Hoeneß wies diese Gerüchte mit den Worten „alles Käse“ zurück. „Michael hat bei uns einen Vertrag bis 30. Juni 2029. Deshalb machen wir uns da jetzt keine Gedanken", sagte der 74‑jährige Ehrenpräsident im Interview mit der Welt.
Vertrag und Zukunftspläne
Hoeneß erklärte, dass man im Laufe der Saison mit Olise über eine mögliche Vertragsverlängerung sprechen werde. Sollte er sich noch nicht entscheiden, werde man bis 2029 abwarten. „Im Laufe der Saison werden wir mit ihm darüber sprechen, ob er verlängern will. Falls er das dann noch nicht möchte, warten wir halt ab, was 2029 ist. Ich bin da überhaupt nicht unruhig", betonte er. Eine Gehaltserhöhung sei bei einer Verlängerung wahrscheinlich, doch der Klub habe sich bislang nicht mit der Höhe beschäftigt.
Im direkten Vergleich mit dem Barcelona‑Superstar Lamine Yamal sieht Hoeneß Olise klar vorne. Er bezeichnete den jungen Franzosen als „von der Konstanz her unglaublich und in meinen Augen auch besser als Lamine Yamal. Er schießt Tore, bereitet vor, ist schnell – nahezu der perfekte Spieler". Für Hoeneß sei Olise auf dem besten Weg, der beste Spieler der Welt zu werden.
Olise zählt nicht nur für zahlreiche Fußball‑Fans zu den besten Spielern der Welt, sondern auch zu den begehrtesten Superstars unter den Spielern. Der Bayern‑Patron betont, dass der Junge viel Freude bringe und bereits jetzt zu den Top‑Talenten der Welt gehöre.
Bayern‑Legende Lothar Matthäus hatte bereits vor einer schnellen Vertragsverlängerung gewarnt, doch Hoeneß bleibt gelassen. Er sehe keinen Zugzwang und wolle erst dann über Gehälter und Vertragsbedingungen entscheiden, wenn es nötig sei.
Der Kontrast zwischen den lautstarken Marktgerüchten und Hoeneßs entspannter Haltung verdeutlicht, dass Bayern München trotz möglicher Rekordangebote langfristig auf Stabilität setzt und Olise nicht überstürzt verlieren will.